Stilles Gedenken an die Reichsprogromnacht

Dienstag, 9. November 2022

18:30 Uhr

Ehemaliger Jüdischer Friedhof

(Fehmarn Blieschendorfer Allee/Blieschendorfer Weg/K 43)

Social Media: Stilles Gedenken an die Reichsprogromnacht

Vor 84 Jahren, am 9. auf den 10. November 1938, brannten die Synagogen. Sie brannten in Baden, Württemberg und Hohenzollern, so wie im gesamten Deutschen Reich. Sie brannten in Österreich und in der Tschechoslowakei. Der 9. November ist der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand setzten. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord Europas.

Fehmarn hatte durchaus auch seine nationalsozialistische Geschichte. Schon ab April 1933 eine Adolf-Hitler-Strasse (die Breite Strasse in Burg) und einen Adolf-Hitler-Platz (in Petersdorf). Es hat aber auch den Bürgermeister Claus Lafrenz gegeben, der sich 1933 den Nazis in den Weg stellte und sich z.B. seinerzeit weigerte, Hakenkreuzflaggen am Rathaus aufziehen zu lassen. Er wurde nur wenige Monate nach seiner deutlichen Intervention und seinem erzwungenen Rücktritt tot im Ostersoll aufgefunden.

Wir möchten hier Hans-Christian Schramm, Lehrer, Heimatforscher und Autor zitieren:
„…Fehmarn war in der Zeit von 1933 bis 1945 keineswegs eine Insel der Glückseligen, auf der man von Hitler und den Nazis nichts wissen wollte und mit denen man nichts zu tun gehabt hätte. Jede Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aber an den Gedenkstätten auf unserer Insel widerspricht dieser Vorstellung…“

Der Ort, den wir bereits vor einigen Jahren für eine Gedenkveranstaltung auserwählt hatten, ist der ehemalige Jüdische Friedhof Fehmarns. Zuwanderer aus Lübeck-Moisling gründeten im 19. Jahrhundert in Burg auf Fehmarn eine Kleinstgemeinde. 1800 legte die Gemeinde auf einem dreieckigen Grundstück an der Straße in Richtung Blieschendorf einen Friedhof an. 1879 fand dort die letzte Beerdigung statt. In den Jahren danach muss sich die jüdische Gemeinde aufgelöst haben. Als 1923/24 die Sundchaussee ausgebaut wurde, gab es auf Fehmarn keine Juden mehr. Sichtbare Grabstätten sind nicht mehr vorhanden. 1957 wurde auf dem Areal ein Gedenkstein gesetzt und 1958 wurde das Grundstück mit einer Hecke umgeben und das Innere zu einem Rasenplatz umgestaltet. Der Gedenkstein wurde 2007 erneuert.

In diesem Jahr wurde durch Uwe Epperlein die “Initiative Ehemaliger Jüdischer Friedhof Fehmarn” ins Leben gerufen wurde (Die Presse berichtete). Damit gibt es jetzt eine Organisation, die sich um den Erhalt, die Pflege, aber auch das Wachhalten der Erinnerung, wie z.B. im Rahmen von Gedenkveranstaltungen, kümmert. Der bisherige Organisator der Veranstaltungen freut sich auf die Zusammenarbeit.

Das Mahnmal unter den Bäumen an der Straße zwischen Blieschendorf und Burg ist über die Umgehungsstrasse erreichbar.

Uns persönlich würde es viel bedeuten, wenn am 9. November um 18:30 Uhr viele Menschen dabei sein würden, und vielleicht ein Friedhofslicht, vielleicht auch einen kleinen Stein an diesen Ort mitbringen könnten, wie es im Judentum Brauch ist:

Friedhöfe werden im Judentum als Bet Hachajim (Ort des Lebens) oder Bet Haolam (Ort der Ewigkeit) bezeichnet. Jüdische Gräber dürfen nicht eingeebnet werden, sondern sollen ewig bestehen. Anstelle von Blumen werden kleine Steinchen auf Gräber gelegt. Der Brauch stammt vermutlich daher, dass früher schwere Steine auf Gräber gelegt wurden (z.B. in der Wüste), um die Toten vor wilden Tieren zu schützen und damit die Totenruhe zu gewährleisten. Auch symbolisieren Steine Ewigkeit und Unvergänglichkeit und stehen als Symbol für die Seele, die ebenfalls unvergänglich ist.

Für uns ist eine Lehre aus den 12 Jahren Nationalsozialismus und unserer persönlichen Lebenserfahrung mit vielen wunderbaren Menschen vieler Religionen, dass eines wichtig ist:

Wir vergessen nicht – wir sind solidarisch. Mit den Toten – und mit den Lebenden, die in Gefahr sind. Überall. Bei uns auf Fehmarn, in Deutschland, weltweit.

Noch einmal Hans-Christian Schramm:
„Wir sollten die Warnung, dass die Barbarei meist nur unter einer dünnen Decke der Zivilisation verdeckt ist, nicht vergessen. Was einmal geschah, kann wieder geschehen. Seid wachsam und wehret den Anfängen! Menschenrecht und Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif!“

  • Textbeiträge: Pastor Wolfram Glindmeier (Stockelsdorf), Marianne Unger (Stadt Fehmarn), Marco Eberle (Grüne Fehmarn), Frank Borner (Heiligenhafen), Eckhard Kretschmer (Kantor, Petersdorf)
  • Musik: Martin Stein (Violine), Eckhard Kretschmer (Akkordeon)

Uwe Epperlein und Eckhard A. Kretschmer
Initiative Ehemaliger Jüdischer Friedhof Fehmarn

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 29.10.22

Moin,

es ist Wochenende. Die Zahlen von gestern wurden heute Nacht noch veröffentlicht. Jetzt werden wir bis ca. Dienstag morgen wieder “auf Sicht fahren”.

Für den Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein wurden im Vergleich zum Vortag am Samstag, den 29.10.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 141 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Insgesamt setzt sich also der “Abwärtstrend” fort, allerdings verdienen zwei Entwicklungen unsere Aufmerksamkeit:

Gegen den Trend hat sich der Hospitalisierungsindex für Ostholstein von gestern auf heute wieder erhöht (OK, bei einem kleinen Kreis mit nur rund 50 Intensivbetten machen schon 1-2 Patienten so einen Umschwung sichtbar)

13 Intensivbetten sind technisch verfügbar, aber ohne Personal, dort eingelieferte Patienten zu betreuen = abgemeldet.

2 Intensivbetten sind immerhin frei für Notfälle im Kreis Ostholstein. (Grafik 1)

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

508 421 436

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 612/638/660/720/733

Aktuell in Intensivtherapie: 37/41/44/59/51

Aktuell mit Beatmung: 21/24/25/28/25

Neu gemeldete Fälle: 1434/2149/2339/3311/4272

Hospitalisierungsinzidenz: 12,35/12,08/12,59/11,77/12,87

WOCHENTREND OSTHOLSTEIN

Sieben-Tage-Inzidenz: -24%

Intensivpatienten: -14%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

368 47 (Woche bis 26.10.22)

432 55 (Woche bis 19.10.22)

498 63 (Woche bis 12.10.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN AM VORIGEN WERKTAG IN SH:

Erst Booster 2. Booster

44 484 8601

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

ERSTE LÄNDER KIPPEN FFP2-MASKENPFLICHT FÜR PFLEGEHEIM-BEWOHNER

Die umstrittene FFP2-Maskenpflicht für Bewohner von Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen wackelt offenbar. Baden-Württemberg hat die bundesweit gültige Regelung heute auf eigene Faust gekippt. Auch in Wiesbaden wurde klargestellt, dass die Vorgabe so in Hessen nicht gilt. Über den Bundesrat forderten die Bundesländer den Bund außerdem dazu auf, die entsprechende Regelung im Infektionsschutzgesetz, die seit dem 1. Oktober gilt, mit einer erneuten Gesetzesänderung zu korrigieren. In einer Stellungnahme sprach sich die Länderkammer dafür aus, die Maskenpflicht für Bewohner von Pflegeeinrichtungen und für Menschen mit Behinderung wieder aufzuheben, ebenso für Beschäftigte in Behindertenwerkstätten. Die aktuell geltenden Regeln sehen eigentlich vor, dass etwa Pflegeheimbewohner grundsätzlich FFP2-Masken tragen müssen, wenn sie sich außerhalb ihres eigenen Zimmers aufhalten. Diese Regelung wurde bereits vielfach als “erheblicher Einschnitt” in die Lebensqualität kritisiert. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Vertreter der Pflegebranche und Krankenkassen verteidigen die Regeln dagegen bisher.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

ITALIEN VOR AUFHEBUNG DER LETZTEN VERBLIEBENEN CORONA-MASSNAHME

In Italien könnten bald die letzten noch verbliebenen Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Der neue Gesundheitsminister Orazio Schillaci kündigte heute Maßnahmen “zur schrittweisen Rückkehr zur Normalität” an, wie es in einer Mitteilung hieß. Ärzte und andere Mitarbeitende im Sanitätswesen, die sich nicht impfen lassen und deshalb noch suspendiert sind, könnten demnach dann wieder zur Arbeit kommen. Die aktuellen Regelungen und das Arbeitsverbot für Impfverweigerer gelten eigentlich noch bis Ende Dezember – Schillaci will sie früher abschaffen. Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten waren immer mehr Einschränkungen abgeschafft worden, zuletzt etwa die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen oder Zügen. Aktuell muss man nur noch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

Habt einen schönen Samstag

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Die “Impfstellen” in SH haben sich etwas Tolles überlegt: Warum nicht gleich Grippe und Corona Impfungen gemeinsam anbieten? Klingt gut. Allerdings ernüchtert ein Blick auf die Landkarte auf der Seite schleswig-holstein.de. Es gibt auf Fehmarn keine solche Impfstelle, es gibt auch direkt auf der anderen Brückenseite keine. Aber immerhin kann man das Angebot mit Termin in der Bahnhofstrasse 23-25 in Eutin nutzen. Mi-Sa von 15:30 bis 19:30 Uhr jeweils.

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 28.10.22

Moin,

Für den Landkreis Ostholstein wurden im Vergleich zum Vortag am Freitag, den 28.10.2022 03:12 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 123 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

61.492 Corona-Fälle sind dem RKI gestern gemeldet worden. Das ist der niedrigste Tageswert seit fast fünf Wochen.

(https://www.welt.de/…/Corona-Zahlen-am-28-10-2022-RKI…)

Die “Impfstellen” in SH haben sich etwas Tolles überlegt: Warum nicht gleich Grippe und Corona Impfungen gemeinsam anbieten? Klingt gut. Allerdings ernüchtert ein Blick auf die Landkarte auf der Seite schleswig-holstein.de. Es gibt auf Fehmarn keine solche Impfstelle, es gibt auch direkt auf der anderen Brückenseite keine. Aber immerhin kann man das Angebot mit Termin in der Bahnhofstrasse 23-25 in Eutin nutzen. Mi-Sa von 15:30 bis 19:30 Uhr jeweils. Gut, daß unsere Hausärzte auf Fehmarn auch gegen beides impfen.

1 Intensivbett in OH steht frei zur Verfügung

9 weitere stünden zur Verfügung, wenn Personal dafür da wäre. Ist aber in Quarantäne, in Urlaub, krank oder abgewandert. (Grafik 2)

Dem “Frieden der sinkenden Zahlen” traue ich, was SH angeht, noch nicht so ganz. Hier pendeln die Fallzahlen in den letzten Wochen im Bereich zwischen 2000 und 4500 hin und her. Ob sie jetzt wirklich zurückgehen, würde ich noch abwarten wollen…

Aber die meisten Kurven gehen steil herunter, und rein statistisch könnte Corona Mitte Dezember beendet werden, wenn die aktuelle Entwicklung sich exakt so weiterschreiben würde, wie in den letzten 14 Tagen. Das wird nicht passieren. Aber die Richtung immerhin stimmt hoffnungsvoll, daß wir einigermassen normale Weihnachten erleben dürfen…

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

509 449 464

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 638/660/720/733

Aktuell in Intensivtherapie: 41/44/59/51

Aktuell mit Beatmung: 24/25/28/25

Neu gemeldete Fälle: 2149/2339/3311/4272

Hospitalisierungsinzidenz: 12,08/12,59/11,77/12,87

WOCHENTREND OSTHOLSTEIN

Sieben-Tage-Inzidenz: -25%

Intensivpatienten: +25%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

368 47 (Woche bis 26.10.22)

432 55 (Woche bis 19.10.22)

498 63 (Woche bis 12.10.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN AM VORIGEN WERKTAG IN SH:

Erst Booster 2. Booster

19 99 1295

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

CORONA-IMPFSTELLEN IN SH IMPFEN AUCH GEGEN GRIPPE

In den 15 Corona-Impfstellen in Schleswig-Holstein werden ab Mittwoch (2. November) auch Grippeschutzimpfungen verabreicht. Damit werde ein zusätzliches niedrigschwelliges Impfangebot gegen Influenza (Grippe) geschaffen, das kurzfristig Arztpraxen und Kliniken entlasten soll, wie das Gesundheitsministerium in Kiel mitteilte. Wer einen Corona-Impftermin über www.impfen-sh.de bucht, könne gleichzeitig eine Grippeschutzimpfung erhalten. Wer ausschließlich eine Grippeschutzimpfung möchte, erhalte diese ab dem 5. November sonnabends von 10.30 Uhr bis 19.30 Uhr an jeder der landesweit 15 Impfstellen. In diesem Fall müsse kein Termin vereinbart werden, hieß es. Empfohlen werde die Grippeschutzimpfung vor allem für Personen ab 60 Jahren oder Menschen mit einer chronischen Erkrankung sowie Menschen mit erhöhter Infektionsgefahr wie medizinisches Personal.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

WIEDER MEHR FÄLLE IN ALTEN- UND PFLEGEHEIMEN

Im RKI-Wochenbericht heißt es über die bundesweite Corona-Lage, “bei den Erkrankungszahlen durch Covid-19 deutet sich eine gewisse Entspannung an.” Davon ausgenommen ist laut des Berichts allerdings der Bereich medizinischer Behandlungseinrichtungen sowie Alten- und Pflegeheime. Hier ist die Zahl der Ausbrüche von Covid-19 im Vergleich zur Vorwoche weiter gestiegen. Auch die Zahl der neu übermittelten ausbruchsassoziierten Todesfälle ist im Vergleich zur Vorwoche sowohl in medizinischen Einrichtungen als auch in Alten- und Pflegeheimen weiter angestiegen, so das Robert Koch-Institut. Diese Entwicklungen können weiterhin als Konsequenz der hohen Inzidenzen der letzten Wochen gesehen werden, heißt es. Die Zahl der laut DIVI-Intensivregister auf einer Intensivstation behandelten Personen mit einer COVID-19-Diagnose ist mit aktuell 1.723 Personen geringer als in der Vorwoche (1.821 Personen). Es zeigt sich kein weiterer Anstieg der schwer verlaufenden Fälle, so das RKI. Weiter heißt es: “Weiterhin sind hochaltrige Personen ab 80 Jahre am stärksten von schweren Krankheitsverläufen betroffen.”

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Wieder-mehr…)

SILVESTERFEIER 2022 AM BRANDENBURGER TOR WIEDER MIT PUBLIKUM

Nach zwei Jahren strikter Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie soll in diesem Jahr wieder eine Silvesterfeier nahe dem Brandenburger Tor in Berlin mit zahlreichen Besuchern stattfinden. Geplant ist am Abend des 31. Dezembers unter dem Motto “Celebrate at the Gate” ein Konzert mit vielen Musikern. Details sollen in nächster Zeit folgen, hieß es. In den vergangenen beiden Jahren waren die großen Feiern am Brandenburger Tor mit Zehntausenden Besuchern wegen Corona ausgefallen. Auch das traditionelle große Feuerwerk fiel weitgehend aus. 2021 fanden dort nur eine Fernsehshow und ein Konzert ohne Publikum statt, die im Fernsehen übertragen wurden. Trotz eines Verbots versammelten sich um kurz vor Mitternacht mehrere Tausend Menschen zum Feiern, so dass die Polizei einschritt. Wie die Corona- und Feuerwerksregelungen in diesem Jahr aussehen werden, steht bisher noch nicht fest.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Wieder-mehr…)

HIDDENSEE: BUSFAHRER KRANK – ERSATZVERKEHR MIT PFERDEKUTSCHE

Per Kutsche statt Bus – Corona sorgt auf der Insel Hiddensee für einen eher unüblichen Ersatzverkehr. Weil alle Busfahrer erkrankt seien, habe man einen Pferdeersatzverkehr eingerichtet, sagte Bürgermeister Thomas Gens. Es dauere ein wenig länger, aber sei für die autofreie Insel eine schöne Alternative. “Ist ja noch schönes Wetter.” In der Vergangenheit habe die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen Ersatzfahrer geschickt, sagte Gens. Das sei dieses Mal allerdings nicht möglich. Auch dort gebe es Probleme wegen des Krankenstandes. Schulkinder der Schule in Vitte würden mit einem Fahrzeug der Feuerwehr gefahren. Vormittags, mittags und nachmittags fährt das Pferdegespann je einmal über die Insel. Auf der Website der Insel wurde ein Fahrplan veröffentlicht. Die Hin- und Rückfahrt kostet insgesamt fünf Euro und führt laut Gens jeweils über eine Strecke von etwa sieben bis acht Kilometer.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

Habt einen traumhaft sonnigen Herbst-Freitag!

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Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Die “Impfstellen” in SH haben sich etwas Tolles überlegt: Warum nicht gleich Grippe und Corona Impfungen gemeinsam anbieten? Klingt gut. Allerdings ernüchtert ein Blick auf die Landkarte auf der Seite schleswig-holstein.de. Es gibt auf Fehmarn keine solche Impfstelle, es gibt auch direkt auf der anderen Brückenseite keine. Aber immerhin kann man das Angebot mit Termin in der Bahnhofstrasse 23-25 in Eutin nutzen. Mi-Sa von 15:30 bis 19:30 Uhr jeweils.

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 27.10.22

ES GIBT IN OSTHOLSTEIN AKTUELL KEINE AUFNAHMEBEREITEN INTENSIVBETTEN.

7 wären noch belegbar, wenn es für diese Personal gäbe.

34 Patienten ohne Corona sind auf den Intensivstationen

9 Patienten mit Corona sind auf den Intensivstationen, davon

2 mit Beatmung

Für den Landkreis Ostholstein wurden im Vergleich zum Vortag am Donnerstag, den 27.10.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 209 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Die Inzidenzzahlen, d.h. der aufgrund einer ganz geringen Datenbasis ermittelte und veröffentlichte Wert sinkt für so gut wie alle Fall-Kennzahlen. Lediglich für die über 60-Jährigen Bewohner Mallorcas wurde ein steigender Wert gemeldet (lila Linie).

Und wenn das alles schon nicht wirklich spannend ist, habe ich heute mal wieder in die Afffenpocken-Entwicklung geschaut: Auch hier wird nicht mehr täglich gemeldet. Aber die Werte, die gemeldet werden, zeigen keine wirklichen Anstiege mehr (letzte Grafik).

Dann könnte man sich noch damit beschäftigen, ob in China ein Sack Reis umfällt. Bzw. mit der Frage, ob es uns interessieren muss, dass schon wieder ganze Regionen im Total-Lockdown sind in China. Ja, das muss es. Wir sind sehr verbunden mit diesem Land.

Das geht damit los, dass so gut wie alle I-Phones dort durch ein Unternehmen namens FoxConn gefertigt werden. 300.000 Mitarbeiter soll die Fabrik haben. Einige tausend sollen wohl aktuell Corona-Positiv sein. Ein zeitweises Einstellen der Produktion droht.

Technische Waren kommen oft aus China. Mich persönlich trifft, dass mein Elektro-Auto aktuell steht, da Ersatzteile, die für eine Wartung gebraucht würden, in einem Container sind, der wegen Lockdowns noch nicht einmal den Hafen erreicht hat, geschweige denn ein Schiff nach Europa.

Die nächste Virusvariante kommt immerhin wohl nicht aus China, sondern wurde erstmals im Sudan beobachtet. Siehe “Cerberus”-Artikel weiter unten.

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

562 415 493

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 660/720/733

Aktuell in Intensivtherapie: 44/59/51

Aktuell mit Beatmung: 25/28/25

Neu gemeldete Fälle: 23393311/4272

Hospitalisierungsinzidenz: 12,59/11,77/12,87

WOCHENTREND OSTHOLSTEIN

Sieben-Tage-Inzidenz: -18%

Intensivpatienten: +50%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

368 47 (Woche bis 26.10.22)

432 55 (Woche bis 19.10.22)

498 63 (Woche bis 12.10.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN AM VORIGEN WERKTAG IN SH:

Erst Booster 2. Booster

12 203 4005

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

IST DER OMIKRON-SUBTYP BQ.1.1 (CERBERUS) GEFÄHRLICHER ALS SEINE VORGÄNGER?

Der Omikron-Subtyp BQ.1.1 (Cerberus) breitet sich schnell in immer mehr Ländern aus. Ist er gefährlicher als seine Vorgänger? Was bislang bekannt ist, kann man hier nachlesen. Er scheint wohl deutlich ansteckender zu sein. Über die Gefährlichkeit lässt sich noch nicht viel sagen: https://www.t-online.de/…/die-neue-corona-variante…

SH: PERSONALENGPÄSSE IN KLINIKEN UND BEI BEREITSCHAFTSDIENSTEN

Krankenhäuser in Schleswig-Holstein verzeichnen derzeit nach eigenen Angaben eine deutliche Belastung durch die Corona-Pandemie. Die Versorgungssituation sei weiterhin angespannt, sagte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, Patrick Reimund. Neben den steigenden Zahlen der mit Corona infizierten Patienten seien vor allem die vielen Krankheitsfälle innerhalb der Belegschaft ein Problem, teilte Reimund weiter mit. In den Westküstenkliniken in Heide und Brunsbüttel zum Beispiel seien die Zahlen der mit Corona infizierten Patientinnen und Patienten so stark gestiegen, dass Besuche nur noch in Ausnahmesituationen möglich seien, teilten die Kliniken mit. Demnach gelten die Ausnahmeregelungen für das Geburtszentrum, die Kinderklinik, die Begleitung Sterbender und in besonderen ethischen Ausnahmesituationen, wie Sprecherin Vivien Koschollek sagte. Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes verzeichnet vermehrt Anrufe, die sich mit den Infektionszahlen in Verbindung setzen lassen, wie der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, Nikolaus Schmidt, sagte.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

GRIPPEWELLE IN SH ROLLT FRÜHER ALS VOR DER PANDEMIE AN

Die Maßnahmen zum Schutz vor einer Corona-Infektion hatten auch vor einer Ansteckung mit der Grippe geschützt. Nach Lockerung von Maskenpflicht und Abstandsregeln rechnen Infektionsmediziner damit, dass sich jetzt wieder mehr Menschen mit der Grippe anstecken könnten. Anders als in den vergangenen zweieinhalb Jahren melden die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein bereits jetzt erste Grippefälle und nicht erst im Januar oder Februar, wie es sonst in Schleswig-Holstein üblich war. Einige der Patientinnen und Patienten werden demnach auf Intensivstationen behandelt. Die Infektionsmediziner Jan Rupp vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck (UKSH) und Helmut Fickenscher von der Christian-Albrechts-Universität in Kiel sagten, dass es jetzt wichtig sei, sich gegen Grippe impfen zu lassen – Covid und Influenza seien ein “doppeltes Risiko” für Ältere und Vorerkrankte.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

SH: EXPERTEN-ANHÖRUNGEN IM LANDTAG IN DER KOMMENDEN WOCHE

Zum weiteren Umgang mit Corona in Schleswig-Holstein holt sich der Landtag in der kommenden Woche Expertenrat ein. Der Sozialausschuss sowie der Innen- und Rechtsausschuss werden am Donnerstag nächster Woche Fachleute verschiedener Disziplinen im Plenarsaal befragen, wie der Landtag heute mitteilte. Einen entsprechenden Beschluss hatte das Parlament im August gefasst. In der Anhörung soll es um medizinische und rechtliche Aspekte gehen, zum Beispiel auch um die Isolationspflicht.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

NEUE LOCKDOWNS IN CHINA: GANZE REGIONEN ABGERIEGELT

Steigende Corona-Infektionen haben in China eine neue Welle von Lockdowns ausgelöst. Von Wuhan in Zentralchina bis Xining im Nordwesten wurden Stadtteile mit Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern abgeriegelt, um die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen, Schulunterricht und Unterhaltungsangebote wurden eingestellt. Die Behörden meldeten heute den dritten Tag in Folge mehr als 1.000 neue Covid-Fälle – eine im internationalen Vergleich geringe Zahl, aber genug, um neue Verbote und Einschränkungen im ganzen Land auszulösen. Zu den betroffenen Kommunen zählt mit Guangzhou die viertgrößte Stadt des Landes gemessen an der Wirtschaftsleistung. Bereits zu Wochenbeginn waren in 28 Städten mehr oder weniger strenge Lockdowns in Kraft getreten. In Wuhan, wo Ende 2019 der weltweit erste Corona-Ausbruch nachgewiesen wurde, werden in dieser Woche etwa 20 bis 25 Neuinfektionen täglich gemeldet. Das hat die Behörden dazu veranlasst, mehr als 800.000 Menschen in einem Stadtteil anzuweisen, bis Sonntag zu Hause zu bleiben.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Lufthansa…)

FUSSBALL-WM-GASTGEBER KATAR LOCKERT CORONA-BESTIMMUNGE

Vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft will Gastgeber Katar seine Corona-Einreisebestimmungen lockern. So müssen Ausländer ab dem 1. November keinen Corona-Test mehr vorlegen, wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilte. Voraussetzung für die Einreise bleibe aber eine vollständige Impfung gegen das Virus. In Katar findet vom 20. November bis 18. Dezember die Fußball-WM statt.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Lufthansa…)

Habt einen schönen Tag

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Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 26.10.22

Moin,

Für den Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein wurden im Vergleich zum Vortag am Mittwoch, den 26.10.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 302 Neuinfektionen und ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Seit knapp 2 Wochen fallen die Inzidenzwerte durchgehend, bundesweit, landesweit und auch auf Kreisebene. Entsprechend habe ich für Fehmarn eine 7-Tages-Inzidenz von 368 errechnet, was auf die Bevölkerung gerechnet 47 Positivfälle bedeutet. Wohl gemerkt. Wir haben früher von Infektionen geredet, jetzt reden wir nur noch von per PCR-Test bestätigten Infektionen (Grafik 1).

Die 7-Tage-Inzidenz der hospitalisierten Covid-19-Fälle in Deutschland hat mit 13,2 ihren Höchststand am 21.10.22. erreicht. Seitdem fällt auch sie. Zeitversetzt, wie es zu erwarten war, da zwischen Infektion und Erkrankung und dann zu möglicher Hospitalisierung in der Regel 1-2 Wochen vergehen können.

Die Herbstferien sind vorbei. Die Belegungszahlen gehen entsprechend zurück, was man an den Freimeldungen auf Vermittlungsseiten für Unterkünfte sieht (Grafik 2). Das mag auf der einen Seite der Entwicklung gut tun.

Auf der anderen Seite allerdings hat die Schule wieder begonnen. Alle Kinder, die in Ferien weggefahren sind treffen abstands/maskenlos auf andere Kinder, und bei eingetragener Infektion ist dann eine Ausbreitung nicht gut aufzuhalten. Da Kinder oft nur schwache oder keine Symptome zeigen, werden viele dieser Infizierten dann nicht getestet = nicht erkannt. Das kann gut gehen, da im Verhältnis nur wenige schwere Fälle bei den aktuell bei uns verbreiteten Varianten auftreten. Ich persönlich ziehe ein freiwilliges “Mehr an Schutz” vor und trage bei Begegnungen in geschlossenen Räumen wie Geschäften etc… vorsichtshalber Maske.

Was in diesem Herbst eher ein Problem werden kann, ist die Tatsache, dass es immer mehr Krankschreibungen gibt (siehe auch Artikel unten). Seit September bei Barmer-Versicherten doppelt so viele. Das sind nicht alles Corona-Fälle. Aber jeder krankgeschriebene fehlt auf der Arbeit. Mit einem Verkäufer weniger im Supermarkt bricht die Welt nicht zusammen. Aber bei Post, Bahn, Bus, Polizei, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern usw… wird es wirklich eng werden. Denn im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen noch Maske vielerorts getragen wurde, ist das maskenlose Begegnen natürlich auch eine Gelegenheit für jede Art von Atemwegs-Erkrankungen, Grippe etc…, zu “wandern”….

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

608 467 528

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 720/733

Aktuell in Intensivtherapie: 59/51

Aktuell mit Beatmung: 28/25

Neu gemeldete Fälle: 3311/4272

Hospitalisierungsinzidenz: 11,77/12,87

WOCHENTREND OSTHOLSTEIN

Sieben-Tage-Inzidenz: -18%

Intensivpatienten: +80%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

368 47 (Woche bis 26.10.22)

432 55 (Woche bis 19.10.22)

498 63 (Woche bis 12.10.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN AM VORIGEN WERKTAG IN SH:

Erst Booster 2. Booster

5 188 1113

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

KRANKMELDUNGEN SEIT SEPTEMBER VERDOPPELT

Im Vergleich zu Anfang September hat sich der Krankenstand Anfang Oktober mehr als verdoppelt. Das geht aus Zahlen der Barmer-Krankenkasse hervor. Der Grund: Atemwegserkrankungen. Nach Angaben der Barmer-Krankenkasse haben sich die Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen wie Corona und Grippe seit Anfang September mehr als verdoppelt. Während Anfang September auf 10.000 Beschäftigte rund 200 Krankschreibungen kamen, lag der Wert in der Kalenderwoche 40, also vom 2. bis 8. Oktober, bei 410. Seit Anfang September ließen sich immer mehr Versicherte wegen Corona, Grippe, Erkältungen und weiterer Atemwegserkrankungen krankschreiben. Bei gut einem Drittel der Versicherten war laut der Auswertung Corona der Grund.

(https://www.tagesschau.de/…/krankschreibungen…)

KRANKENHÄUSER UND BEREITSCHAFTSDIENSTE AUSGELASTET

Krankenhäuser in Schleswig-Holstein verzeichnen derzeit eine deutliche Belastung durch die Corona-Pandemie. Die Versorgungssituation sei weiterhin angespannt, sagte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, Patrick Reimund. Neben den steigenden Zahlen der mit Corona infizierten Patienten seien vor allem die vielen Krankheitsfälle innerhalb der Belegschaft ein Problem, teilte Reimund weiter mit. Dagegen wollen Krankenhäuser, darunter die Westküstenkliniken, nun vereinzelt mit Besuchsverboten vorgehen. Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes verzeichnet vermehrt Anrufe, die sich mit den Infektionszahlen in Verbindung setzen lassen, wie der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, Nikolaus Schmidt, mitteilte.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Mehrheit-der…)

LEBENSMITTEL KAUFEN ODER TESTEN LASSEN?

Der Landesverband Hamburg des Sozialverbands Deutschland hat kostenlose Corona-Schnelltests und FFP2-Masken für Bedürftige gefordert. Es könne nicht sein, dass die Menschen, die derzeit am stärksten unter den steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel leiden würden, “dies auch noch stemmen sollen”, teilte Landeschef Klaus Wicher mit. Ohne kostenlose Angebote werde es voraussichtlich eine hohe Dunkelziffer an Infizierten geben, warnte er. “Wir dürfen nicht dahin kommen, dass Menschen sich überlegen müssen, ob sie Lebensmittel kaufen oder sich doch lieber mal wieder testen lassen.” Der Schutz der Gesundheit sollte laut Wicher auch für den Hamburger Senat oberste Priorität haben. Dieser habe die Pflicht, die Ärmsten der Armen zu schützen.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

DEUTSCHLAND VOR GROSSER PFLEGEKRISE

Der Personal- und Nachwuchsmangel in der Pflegebranche ist während der Corona-Pandemie immer stärker ins Rampenlicht gerückt. Die Präsidentin des Berufsverbands für Pflegeberufe, Christel Bienstein, sieht Deutschland vor einer großen Pflegekrise. In den kommenden zehn Jahren verliere die Branche mehrere Hunderttausend Pflegende, die in den Ruhestand gingen, sagte Bienstein im Deutschlandfunk. Das bedeute, dass viele Menschen keinen ambulanten Pflegedienst mehr fänden. Auch werde es schwieriger, pflegebedürftige Angehörige in stationären Einrichtungen unterzubringen, weil das Personal fehle. Bienstein forderte eine Risikoplanung und eine grundsätzliche Gesundheitsreform. Dabei gehe es auch um das Vermeiden unnötiger Operationen und einen sinnvollen Zusammenschluss von Krankenhäusern. Zudem würden Primärversorgungszentren in den Regionen gebraucht, in denen es nicht genügend Hausärzte gebe.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

Habt einen schönen Mittwoch. Und wer heute Abend um 19:00 Uhr zum Singkreis nach Petersdorf kommt (FT berichtete), bitte beachten. Lemkendorf ist aktuell “Fußgängerzone”. Also entweder über Sartjendorf/Gollendorf oder über Bisdorf/Dänschendorf fahren 😉

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 19.10.22

Moin,

Für den Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein wurden im Vergleich zum Vortag am Mittwoch, den 19.10.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 363 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

15 Intensivbetten sind als “frei aber nicht belegbar weil kein Personal dafür vorhanden” gemeldet in OH.

1 Intensivbett steht aktuell zur Neubelegung zur Verfügung in OH.

Alle Zahlen scheinen leicht zu sinken. Die tatsächlichen Inzidenzen sind aber möglicherweise mindestens 3 mal höher. So genau kann das niemand wissen. Nur PCR Tests fließen in die Statistiken ein. Diese muss aber keiner machen, da man sich nach einfachem Positiv-Test bereits isolieren soll.

Auch für Fehmarn werden aktuell niedrigere Werte angenommen. Statt 63 Fällen in der Vorwoche könnte es in den letzten 7 Tagen 55 gegeben haben.

Die Buchmesse in Frankfurt findet statt “wie vor Corona”. 4000 Aussteller aus aller Welt treffen auf eine bisher nicht bezifferbare Anzahl von Fachbesuchern aus aller Welt und an den Publikumstagen auf eine große Zahl privater Besucher. Nehmen wir an, die Lage entwickelt sich wie nach dem Oktoberfest, werden die Zahlen für Frankfurt und die Herkunftsorte/Länder der Besucher und Aussteller sicher steil hochgehen, und nach 3 Wochen ungefähr wieder dort sein, wo sie vor dem Ereignis waren. Einzig doof ist, daß immer, wenn Zahlen hochgehen, prozentual auch mehr Menschen sterben. Wenn auch die Letalität dieses Virus gesunken ist.

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

738 531 671

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 737/738

Aktuell in Intensivtherapie: 62/61

Aktuell mit Beatmung: 33/31

Neu gemeldete Fälle: 4017/4756

Hospitalisierungsinzidenz: 11,5/11,98

WOCHENTREND OSTHOLSTEIN

Sieben-Tage-Inzidenz: -8%

Intensivpatienten: -44%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

432 55 (Woche bis 19.10.22)

498 63 (Woche bis 12.10.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN AM VORIGEN WERKTAG IN SH:

Erst Booster 2. Booster

0 518 0

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

DEHOGA IN SH: GASTRONOMEN KOMMEN AN WIRTSCHAFTLICHE GRENZEN

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Schleswig-Holstein schlägt Alarm. Wegen explodierender Energiekosten, gestiegener Lebensmittelpreise und Gästen, die wegen Corona absagen, kommen viele Gastronomen an ihre wirtschaftliche Grenze. Für einige wenige Restaurant-Besitzer steht Verbandsangaben zufolge schon jetzt fest, dass sie tatsächlich schließen müssen. Noch seien das Einzelfälle, sagte Dehoga-Chef Stefan Scholtis, aber die Aussichten seien dramatisch. “Die Buchungslage für Weihnachtsfeiern ist nicht so, wie sich das alle Betriebe erwünscht haben”, ergänzte Scholtis. Er vermutet, dass viele Menschen sparen oder sich aus Sorge vor einer neuer Corona-Welle scheuen, große Gesellschaften anzumelden.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

ZUGAUSFÄLLE WEGEN STEIGENDER CORONA-KRANKHEITSZAHLEN IN NIEDERSACHSEN

Die steigenden Corona-Infektionszahlen führen bei den Regionalbahnbetreibern Erixx und Metronom in Niedersachsen zu Zugausfällen. “Wir haben einen erhöhten Krankenstand, darunter einen steigenden Anteil an Corona-Erkrankungen”, sagte eine Unternehmenssprecherin heute in Celle. Im laufenden Monat seien so viele Corona-Fälle unter den Mitarbeitern bekannt geworden wie in den beiden vorangegangenen Monaten zusammen. Zumindest noch bis Ende kommender Woche sei die Personalsituation angespannt. Derzeit fielen daher im gesamten Streckennetz Verbindungen aus, hieß es. Die Ausfälle beträfen nicht nur einen einzelnen Zug, sondern gesamte linienübergreifende Umläufe. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtbeginn auf den Webseiten der Unternehmen oder über Apps über Zugausfälle informieren.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

FRANKFURTER BUCHMESSE ÖFFNET OHNE GRÖSSERE AUFLAGE

Die Frankfurter Buchmesse öffnet heute um 9 Uhr ihre Türen – zunächst nur für Fachbesucher. Die weltgrößte Bücherschau findet nach zwei Jahren mit Pandemie-bedingten Einschränkungen wieder ohne größere Auflagen statt. Angemeldet sind den Angaben zufolge rund 4.000 Aussteller aus 95 Ländern. Gastland in diesem Jahr ist Spanien. Bei der offiziellen Eröffnung gestern Abend war auch das spanische Königspaar dabei. Ein thematischer Schwerpunkt ist die aktuelle Lage im Iran. Darüber hinaus hat sich Kim de l’Horizon angekündigt, bekannt für den Roman “Blutbuch”, der soeben mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Auch Bestsellerautorin Donna Leon kommt heute nach Frankfurt, um über ihr Leben und ihre Arbeit zu berichten. Am Freitagmittag öffnet die Buchmesse für das Lesepublikum. Die Messe endet am kommenden Sonntag mit der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Frankfurter…)

Habt einen schönen Markttag

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 18.10.22

Für den Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein wurden im Vergleich zum Vortag am Dienstag, den 18.10.2022 03:10 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 365 Neuinfektionen und ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Maskenpflicht in Innenräumen ab einer Inzidenz von 1000 fordert der Bundesverband der Amtsärzte. Wenn man sie erhört, haben wir diese nach meiner Berechnung aufgrund der Entwicklung der letzten 14 “Messtage” ab dem 09.11. in Ostholstein. Die Entscheidung einer “Pflicht” liegt beim Landtag in Kiel, das Hausrecht macht eine Maskenpflicht auch vorher möglich (Grafik 1).

12,6 war die höchste Quote an Coronafällen auf Intensivstationen Schleswig-Holsteins. Diese Zahl hatten wir in der vierten Kalenderwoche 2021.

10,6 haben wir aktuell, in der 41. Kalenderwoche 2022. Und die Tendenz geht steil nach oben (Grafik 2). Auch wenn die Sterblichkeit gerechnet auf die Fallanzahl gesunken sein mag, kein Intensivbett kann doppelt belegt werden, steht also, wenn belegt, nicht für andere Notfälle zur Verfügung.

13 Intensivbetten in Ostholstein stehen technisch zwar zur Verfügung, sind aber als “nicht belegbar” gemeldet (Grafik 3). Gründe werden Krankheit, Urlaub, Abwanderung und Quarantäne seitens des Personals sein.

1 Intensivbett steht für ganz Ostholstein zur Verfügung, falls OP-Nachsorge, Verkehrs-/Sportunfälle oder ähnliches das erforderlich machen. Ein zweiter Intensivpatient kann heute nicht mehr aufgenommen werden. Es sein denn, es werden Intensivpatienten heute entlassen oder auf “Normalstationen” umgelagert.

Ich wurde gefragt, warum ich Mallorca nicht mehr erwähne. Antwort 1: Klar erwähne ich. Die lila Kurve führe ich weiter fort. Antwort 2: Allerdings wird auf den Balearen seitens des Gesundheitsministeriums nicht mehr die Inzidenz für alle Bewohner, sondern nur noch für über 60jährige veröffentlicht, und nicht mehr einfach zu finden auf deren Website. Daher nutze ich seitdem die Reise-Informationsseite des ADAC, der entsprechende Zahlen leicht zeitverzögert aber zuverlässig zur Verfügung steht.

Generell haben wir wieder die Situation, dass die Zahlen zwar steigen, aber am Wochenende nicht erfasst werden. Montags sind dann viel zu niedrige Zahlen in der Veröffentlichung, Dienstags hat man dann ein realistisches Bild des vergangenen Wochenendes, aber immer sieht man “fallende Linien” in den Grafiken, weil die letzten 48 Stunden ungenau abgebildet werden. Für diese Tage wird das Bild jeweils erst mit einigen Tagen Verzögerung realistisch. So kommt es, dass man das Gefühl haben könnte, die Zahlen sinken. Das tun sie aber definitiv nicht. Nur die Erfassungsdisziplin/Geschwindigkeit sinkt mit jedem weiteren Monat Disziplin.

Heute gibts einen Überblick in die Quote der Impfungen nach Bundesland. Unser Bundesland ist mit 80,6% auf Platz 5 bundesweit.

Auf Platz 1 sind wir mit 19% der Bevölkerung, die bereits 2 Auffrischungsimpfungen hatten. Davon finden hier jeden Tag etwas mehr als 6000 statt.

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

669 533 688

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 738

Aktuell in Intensivtherapie: 61

Aktuell mit Beatmung: 31

Neu gemeldete Fälle: 4756

Hospitalisierungsinzidenz: 11,98

WOCHENTREND OSTHOLSTEIN

Sieben-Tage-Inzidenz: -20%

Intensivpatienten: 0%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

498 63 (Woche bis 12.10.22)

268 34 (Woche bis 5.10.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN AM VORIGEN WERKTAG IN SH:

Erst Booster 2. Booster

77 58 6119

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

SOBALD DIE INZIDENZ ÜBER 1.000 KLETTERT, MÜSSEN WIR AUCH EINE MASKENPFLICHT FÜR BARS, GASTRONOMIE UND RESTAURANTS IN BETRACHT ZIEHEN.

“Wir brauchen jetzt eine Maskenpflicht in Innenräumen wie Supermärkten, Geschäften und öffentlichen Gebäuden”, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Johannes Nießen, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

(https://www.zdf.de/…/corona-maskenpflicht-innen…)

SIEBEN-TAGE-INZIDENZ IN SCHLESWIG-HOLSTEIN BEI 533,4

Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Sie liegt aktuell bei 533,4, wie die Landesmeldestelle mitteilte. Vor einer Woche betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche 653,0. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen lag am Montag bei 4.756 – eine Woche zuvor bei 5.043. Die Zahl der Patienten, die mit Corona in einer Klinik behandelt werden, lag am Montag bei 738. Vor einer Woche waren es 730. Auf Intensivstationen wurden am Montag 61 Patienten behandelt. Das sind elf mehr als eine Woche zuvor. Die Hospitalisierungsinzidenz lag bei 11,98 und damit über dem Wert eine Woche zuvor (11,43). Der Wert gibt an, wie viele Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Amtsaerzte…)

BIS ZU 20 PROZENT DER LEHRERINNEN UND LEHRER ERKRANKT

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert Bund und Länder auf, den Corona-Schutz in den Schulen zu verbessern. “Das Mantra der Kultusministerkonferenz (KMK) ‘Die Schulen müssen offen bleiben’ ist zwar richtig, greift aber viel zu kurz”, sagt GEW-Chefin Maike Finnern dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). “Diese Ziele umzusetzen, bedeutet, dass die Schulen unterstützt und der Gesundheitsschutz aller an Schule Beteiligten deutlich verbessert werden müssen: mit Präventions- und Hygienekonzepten, vor allem aber mit zusätzlichem Personal.” Laut Finnern ist der Krankenstand unter den Lehrkräften wegen unterschiedlicher Erkrankungen bereits jetzt hoch: “Die GEW erhält aus Schulen Rückmeldungen, dass bis zu 20 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer erkrankt sind.” Zudem müssten Klassen nach Hause geschickt werden, und Tests könnten nicht geschrieben werden, weil Schülerinnen und Schüler mit dem Coronavirus infiziert seien, warnte die GEW-Chefin. “Lehrkräfte müssen den Unterricht in Präsenz und Online anbieten.”

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Amtsaerzte…)

Habt einen schönen Dienstag

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CORONA-BEKÄMPFUNGSVERORDNUNG GILT WEITER

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 13.10.22

Moin,

Für den Landkreis Ostholstein wurden im Vergleich zum Vortag am Donnerstag, den 13.10.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 423 Neuinfektionen und 2 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Bei einer heutigen Inzidenz von 783 für unseren Landkreis kann man errechnen, wie sich die Welle entwickeln würde, wenn sie weder abgebremst noch forciert wird, sprich, gleichmäßig das macht was sie die letzten 14 Tage getan hat:

21.10.22 1022,6

08.11.22 1518,9

26.11.22 2015,1

14.12.22 2511,4

24.12.22 2787,1

01.01.23 3007,7 (!!!)

Neujahr mit über 3000 als 7-Tages Inzidenz auf Fehmarn ist meine Prognose, falls man nicht gegensteuert. Das ist reine Mathematik. Einfach die Linie der letzten 14 Tage weiter ziehen. Je schneller jetzt die Impfungen voran kommen, und je schneller Maskenpflicht in Innenräumen und andere Maßnahmen kommen, umso geringer wird diese Zahl ausfallen. Falls man nichts macht, werden Menschen sterben. Nicht so viele pro Infektion wie in den ersten Monaten der Pandemie. Wir haben ja eine gute Impfquote im Prinzip. Aber bei über 3000 Inzidenz “ungebremst” ist es sehr wahrscheinlich, dass viele Berufstätige sich “quarantäne-frei” melden werden müssen. In vielen Berufen. in der Pflege, bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Krankenhäusern, im Einzelhandeln, in der Produktion, überall. Und die Frage ist dann halt, will man das verhindern? Bzw. wie hoch wäre die Bereitschaft der Politik, den Bürgern solche Maßnahmen zu verordnen, auch wenn man sich nicht beliebt macht? Und wie ist die Akzeptanz der Bevölkerung, einzusehen, dass solche Maßnahmen Sinn machen und notwendig sein könnten?

Die Menschen haben auch andere Sorgen in diesem Winter. Der Ukraine-Krieg, die Inflation, die Gasknappheit, die verworrene Lage der Preisdeckel, Unterstützungen, ggf. Verknappung von Produkten. Daher ausnahmsweise mal eine Grafik als Zweites, die die Entwicklung verschiedener Kennzahlen zu diesem Thema zeigt.

Falls Euch interessiert, wie ich zu diesen Grafiken komme, als Grafik 3 eine Tabelle. Da trage ich jeden Morgen die offiziellen veröffentlichten Zahlen ein und daraus entstehen die Linien-Grafiken. Das ist übrigens dasselbe System wie bei allen Corona-Grafiken 🙂

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

783 620 794

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 737/733/730

Aktuell in Intensivtherapie: 52/50/50

Aktuell mit Beatmung: 25/22/22

Neu gemeldete Fälle: 3711/3967/5043

Hospitalisierungsinzidenz: 12,63/14,03/10,71

WOCHENTREND OSTHOLSTEIN

Sieben-Tage-Inzidenz: +49%

Intensivpatienten: +14%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

498 63 (Woche bis 12.10.22)

268 34 (Woche bis 5.10.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN GESTERN IN SH:

Erst Booster 2. Booster

22 469 4550

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

EINHEITLICHE MASKENPFLICHT IN INNENRÄUMEN KOMMT?

Bereits gestern hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an die Verantwortung der Länder appelliert und sie aufgerufen, die Möglichkeiten für Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zu nutzen. Damit könnten sie insbesondere die Maskenpflicht in Innenräumen einführen, also etwa in Restaurants. Im ARD-Morgenmagazin forderte er heute ein möglichst einheitliches Vorgehen. “Wenn die Länder sich jetzt einigen könnten, wann der optimale Zeitpunkt ist, wäre das natürlich toll”, sagte Lauterbach. Zwingen könne der Bund die Länder aber nicht. Jedes Bundesland entscheide für sich selbst. Seiner Ansicht nach reichen die bisherigen Regeln zur Maskenpflicht nicht aus. Mit seinem Vorstoß reagiert Lauterbach darauf, dass sich in letzter Zeit wieder deutlich mehr Menschen mit Corona angesteckt haben – mit Folgen für die Kliniken im Land.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Kritik-an…)

MEHR INFEKTIONEN: KRANKENHAUSGESELLSCHAFT FÜR MASKENPFLICHT

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat sich bei stark steigenden Corona-Zahlen für die Wiedereinführung von strengeren Schutzmaßnahmen wie etwa der Maskenpflicht in Innenräumen ausgesprochen. Die Bundesländer seien aufgefordert, die Infektionslage in den Regionen zu prüfen und dann aus dem Instrumentenkasten, den das Infektionsschutzgesetz biete, gegebenenfalls auch Maßnahmen zu ergreifen, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß heute in Berlin. Die Maskenpflicht sei eine wirksame Maßnahme, massenhafte Infektionen in Innenräumen, wo mehr Menschen ohne Abstand zusammenkämen, zu vermeiden. In den Kliniken gebe es zur Zeit mehr Corona-positive Patienten als zur Spitze der Sommerwelle, sagte Gaß.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

HOHE ZAHL DER CORONA-INTENSIVPATIENTEN

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser werden aktuell wieder deutlich mehr Patienten mit Corona-Infektionen versorgt: Stand heute waren es laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) 1.651 Patienten. Das ist demnach der höchste Stand seit Mitte April. Gleichzeitig wurde die Anzahl der gemeldeten freien Intensivbetten mit nur noch 2.430 angegeben.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

KRANKENHÄUSER STELLEN STATIONSWEISE DEN BETRIEB EIN WEGEN CORONA/UKSH SCHLIESST STATIONE

Konkret schließt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) an den beiden Standorten Kiel und Lübeck Stationen – wegen vieler Corona-Fälle in der Belegschaft. Auch das Patientenaufkommen in der Notaufnahme und in der stationären Versorgung sei erheblich gestiegen, teilte das Klinikum am Mittwoch mit. Deutlich mehr Patientinnen und Patienten müssten mit und wegen einer Corona-Infektion mit hohem Aufwand versorgt werden. Das Uniklinikum kündigte an, dass es zu Wartezeiten und Einschränkungen in der Versorgung planbarer, nicht verschiebbarer Eingriffe oder von Arztbesuchen kommen werde.

(https://www.ndr.de/…/Corona-sorgt-fuer-Personal…)

WHO: EUROPA STEHT VOR WEITERER CORONA-WELLE

Europa steht nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO und der europäischen Gesundheitsbehörde ECDC vor einer neuen Coronawelle. “Wir sind zwar nicht mehr dort, wo wir vor einem Jahr waren, aber es ist klar, dass die Covid-19-Pandemie noch nicht vorbei ist”, erklären WHO-Europadirektor Hans Kluge und die ECDC-Direktorin Andrea Ammon gemeinsam. Die nach Regionen aufgeschlüsselten Daten der WHO zeigten, dass nur in Europa in der Woche bis zum 2. Oktober ein Anstieg der Fälle verzeichnet wurde und zwar um acht Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Millionen Menschen in Europa seien immer noch nicht geimpft, erklären die WHO und die ECDC und riefen vor dem erwarteten Anstieg der saisonalen Grippefälle sowohl zu Grippe- als auch Coronaimpfungen auf. “Wir haben keine Zeit zu verlieren.”

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

Habt einen guten und sicheren Donnerstag!

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 10.10.22

Moin,

eine neue Woche beginnt, mit neuen, montags üblicherweise etwas unzuverlässigen Daten seitens RKI und Gesundheitsämtern. Aber die Richtung ist wohl leider klar.

Für den Landkreis Ostholstein wurden im Vergleich zum Vortag am Montag, den 10.10.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut keine Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

SIEBEN-TAGE-INZIDENZEN AUCH IM NORDEN GESTIEGEN

Aus den heute vom Robert Koch-Institut herausgegebenen Daten sind auch die Sieben-Tage-Inzidenzen für die norddeutschen Bundesländer abzulesen – und dort steigen sie ebenfalls weiter an. Für Niedersachsen wird der Wert aktuell mit 649,7 angegeben, für Schleswig-Holstein mit 503,8 und für Hamburg mit 219,0. Zum Vergleich: Nach dem Tag der Deutschen Einheit vor einer Woche lag die Inzidenz in Niedersachsen laut RKI noch bei 376,3, in Schleswig-Holstein bei 296,7 und in Hamburg bei 166,1. Neuinfektionen wurden nicht gemeldet, sie werden wie üblich nach den Wochenenden erst wieder am Dienstag mitgeteilt. Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Bremen veröffentlichen ihre aktuellen Corona-Zahlen heute Nachmittag.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Tourismus…)

Für Deutschland gibt es für heute noch keinen Wert. Der von Gestern ist mit fast 600 aber wohl auch der von heute…

Auf der ersten Grafik kann man erkennen, dass wir noch nie seit Messung so eine hohe Hospitalisierungs-Inzidenz hatten. In OH haben wir heute Morgen immerhin zwei spontan belegbare Intensivbetten freigemeldet bekommen. Generell verfügt der Landkreis über rund 50. 6 davon sind aktuell zwar technisch verfügbar, aber personell nicht betreubar gemeldet (siehe zweite Grafik).

Das Wort der nächsten Wochen könnte das Wort “Twindemie” werden. In einem der verlinkten Artikel wird es aufgegriffen. Es bedeutet, grob gesagt, dass wir die eine Pandemie noch nicht hinter uns haben, aber andere Viruserkrankungen dort, wo Corona besiegt scheint, uns mit Grippe etc… nerven dürften…

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

636 503 598

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: ?

Aktuell in Intensivtherapie: ?

Aktuell mit Beatmung: ?

Neu gemeldete Fälle: ?

Hospitalisierungsinzidenz: 10,71

WOCHENTREND

Sieben-Tage-Inzidenz: +36%

Intensivpatienten: +40%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

268 34 (Woche bis 5.10.22)

251 32 (Woche bis 28.9.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN GESTERN IN SH:

Erst Booster 2. Booster

15 172 2315

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

GEFÄHRLICHER NEUER SUBTYP DER OMIKRON-VARIANTE? CORONA-EXPERTEN WARNEN VOR BQ.1.1

Cornelius Römer vom Biozentrum der Universität Basel geht davon aus, dass BQ.1.1 in Europa und Nordamerika noch vor Ende November für die nächste große Corona-Welle verantwortlich sein wird. Römer stützt sich dabei auf die schnelle Zunahme der Sequenzen binnen kurzer Zeit. Nach Angaben des Experten habe BQ.1.1 gegenüber BA.5 einen Übertragungsvorteil von mehr als zehn Prozent. “Ihr relativer Anteil hat sich jede Woche mehr als verdoppelt”, so Römer. Auch der Charité-Impfstoffforscher Leif Sander warnt auf Twitter: Neben der BA.5-Herbstwelle, die sich derzeit rasch aufbaue, werde man es wohl recht sicher bald mit einer Variante zu tun bekommen, die der bestehenden Immunantwort stark ausweicht: “Der Winter kommt & er wird anscheinend echt anstrengend.” Doch auch wenn die Fallzahlen im Zuge einer solchen Welle steigen würden, bedeutet die effektivere Immunflucht von BQ.1.1 nicht, dass zwangsläufig auch die Krankheitsverläufe wieder schwerer werden und man quasi am Beginn einer neuen Pandemie steht. Der Schutz vor schwerer Erkrankung dürfte laut Immunologen bei immungesunden Menschen mit den empfohlenen Impfungen in der Regel standhalten. Als problematisch sehen Fachleute vielmehr die drohenden Personalausfälle an, wenn sich sehr viele Menschen auf einmal anstecken.

(https://www.mdr.de/bri…/aktuelle-omikron-variante-104.html)

MIT DER NEUEN LEICHTIGKEIT IST WOHL BALD SCHLUSS

„Erwarte das Unerwartete!“ Was wie der Slogan für eine Abenteuerreise klingt, ist auch eine Devise von Influenzaforschern. Mache keine Prognosen, verlasse dich auf nichts. Die saisonale Virusgrippe ist immer für Überraschungen gut. Mal fällt sie mild aus, dann wieder hat sich das Virus innerhalb kurzer Zeit so stark verändert, dass der Impfstoff nicht passt – und im schlimmsten Fall auch viele Menschen krank werden und sterben. Mit dem Unerwarteten zu rechnen scheint für die kommenden Wochen die beste Strategie zu sein. Denn in diesem Winter kursieren womöglich gleich zwei potentiell gefährliche respiratorische Viren, Influenza und SARS-CoV-2. Experten warnen vor einer solchen Twindemie, befürchten gar den „perfekten Sturm“. In vielen Ländern der nördlichen Hemisphäre sind Maskenpflicht und andere Corona-Regeln zum Beginn der Erkältungssaison weggefallen. Erreger verbreiten sich weitgehend ungebremst, auch in Deutschland ist das der Fall. Die wöchentlichen Infektionszahlen aller Erkältungskrankheiten inklusive Influenzagrippe, vom Robert-Koch-Institut erhoben, sind bereits höher, als sie im gleichen Zeitraum in den Jahren vor der Pandemie waren. Zudem schießen die Corona-Zahlen in die Höhe. Es gebe offenbar, so der RKI-Wochenbericht, „ein wenig gebremstes Transmissionsgeschehen in der Bevölkerung“. Der dritte Pandemieherbst hat begonnen, und die kommenden Wochen könnten überall im Land schwierig werden.

(https://www.faz.net/…/corona-und-grippe-wie-gross-wird…)

WIE VON EXPERTEN ERWARTET: AUF VOLKSFESTE WIE DAS MÜNCHNER OKTOBERFEST (WIESN) FOLGT NUN EINE STARK ANSCHWELLENDE CORONA-HERBSTWELLE.

In München wurden am Freitag mehr als 550 Corona-Patienten in Kliniken behandelt. 47 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Bayernweit stieg die Zahl der innerhalb von sieben Tagen mit Corona ins Krankenhaus eingelieferten Fälle gestern auf rund 2000 – gut dreimal so viele wie vor einem Monat.

(https://www.bild.de/…/herbstwelle-nach-oktoberfest…)

Habt eine gute Woche!

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Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

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Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

FEHMARN UND DIE PANDEMIE – DIE LAGE AM 08.10.22

Für den Landkreis Ostholstein wurden im Vergleich zum Vortag am Samstag, den 08.10.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 268 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Noch nie wurden so viele Menschen mit Corona gleichzeitig in Krankenhäuser in Deutschland eingewiesen (Grafik 1). Das ist deshalb beachtenswert, weil dieser “Hospitalisierungs-Index” als Kennzahl seitens des Gesundheitsministers seit einigen Monaten präferiert wird. Dumm ist allerdings, dass diese Zahlen das Infektionsgeschehen abbilden, was ca. 2 Wochen vorher passiert ist. Gegensteuern dauert entsprechend auch ab Beginn der Maßnahmen ca. 2 Wochen. Sprich: Wenn jetzt jemand bremst, ändern sich die Kurven in ca. 2 Wochen.

Die Frage, ob man sich ein viertes Mal impfen lassen sollte oder nicht, beschäftigt die Menschen. Es gibt Impfempfehlungen, es gibt eine “Impfkampagne”, und es gibt Studien. Ich (Unter 60 aber Asthma-Vorerkrankt) höre da genau zu. Eine Studie aus den USA sagt, dass ein Argument für die vierte Impfung sei, dass das Risiko, wenn man schon erkrankt sei, zu sterben, um 90% niedriger sei, wenn man viermal geimpft sei. Kekulé hat in seinem Podcast erläutert, wie die Studie ablief, welche Personengruppen, Methodik und Auswertungen dieser Aussage zugrunde liegen. Ich kann das alles nachvollziehen. Aber ich kann auch nachvollziehen, wenn im Moment eine gewisse “Abwarte-Haltung” besteht. Auch bei mir. Nicht logisch, aber emotional. Z.B. wurde diese Studie an einer erheblichen Zahl von Altenheimen gleichzeitig durchgeführt in diversen amerikanischen Bundesländern. Kann ich mich mit einem durchschnittlichen amerikanischen Altenheimbewohner vergleichen? Wie hat die Statistik beeinflusst, daß über die Hälfte der Verstorbenen dort einen roten Marker hatten (Keine Wiederbelebung)? Wie anders wäre sie ausgefallen, wenn man diejenigen, die diesen Marker hatten, herausgerechnet hätte? Das Thema ist nicht schwarz/weiss. Und entsprechend bin auch ich hier nicht Ja/Nein-Sicher…

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

637 532 636

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 689/691/698

Aktuell in Intensivtherapie: 48/50/50

Aktuell mit Beatmung: 19/23/24

Neu gemeldete Fälle: 3220/4347/4100

Hospitalisierungsinzidenz: 10,71/9,72/7,77

WOCHENTREND

Sieben-Tage-Inzidenz: +36%

Intensivpatienten: +75%

Todesfälle: unverändert

(https://www.zeit.de/…/aktuelle-corona-zahlen-karte…)

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

268 34 (Woche bis 5.10.22)

251 32 (Woche bis 28.9.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN GESTERN IN SH:

Erst Booster 2. Booster

0 366 0

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

SCHÜLER MÜSSEN SICH BEI CORONA-VERDACHT DOCH NICHT TESTEN

Seit dem 1. Oktober müssen sich Lehrkräfte, Erzieher, Schüler oder Kita-Kinder bei Verdacht auf eine Corona-Infektion testen. Doch diese Regel soll nun wieder aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen werden. Der Bundesrat gab dafür grünes Licht. Berlin – Corona wird wieder aus einer Liste besonders ansteckender Infektionskrankheiten im Infektionsschutzgesetz gestrichen, für die ein Betretungsverbot etwa in Schulen oder Kitas gilt. Das beschloss der Bundesrat nun in Berlin.

Mehr: https://www.fehmarn24.de/leben/schueler-muessen-sich-bei-corona-verdacht-doch-nicht-testen-zr-91836291.html?

DIE HERBSTWELLE IST DA

Die Herbstwelle ist da, doch die Lage bleibt schwer einzuschätzen. Bei den Neuinfektionen dürfte die Dunkelziffer hoch sein. Auch das Bild in den Kliniken scheint uneindeutig. Modellierer sehen jedoch Hinweise auf einen verkraftbaren Winter – das Virus bleibt aber für Überraschungen gut. Mit erschreckender Verlässlichkeit taucht auch im dritten Pandemie-Jahr die Herbstwelle auf. Die Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 steigen seit einem Monat und zuletzt mit deutlich mehr Schwung. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz legte innerhalb der vergangenen Woche um fast ein Viertel zu und nähert sich nun der 600er-Marke. Zuletzt lag sie Ende Juli höher. Doch das wahre Ausmaß dürfte sie nicht abbilden: Seit Längerem gehen Experten von einer gewaltigen Dunkelziffer aus. Bereits die bekannten Zahlen sind erschreckend hoch: Im Sieben-Tage-Schnitt sind es zuletzt rund 73.000 neue Corona-Fälle pro Tag. Dennoch wird dies in der Öffentlichkeit mittlerweile mit Fassung aufgenommen, schließlich ist die Corona-Müdigkeit groß. Zudem sind drei Viertel der Bevölkerung geimpft und die vorherrschende Omikron-Variante gilt als milder.

(https://www.n-tv.de/…/Die-Corona-Herbstwelle-zieht…)

GASTRONOMIE: MEHRWERTSTEUER AUF SPEISEN BLEIBT BEI SIEBEN PROZENT

Gastronomen können sich weiterhin über eine niedrige Mehrwertsteuer auf Speisen freuen. Angesichts der drohenden Energiekrise in Deutschland hat der Bundesrat heute gebilligt, dass die Steuer noch bis Ende 2023 auf 7 Prozent gesenkt bleibt. Ausgenommen davon sind weiterhin Getränke. Die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie war während der Corona-Pandemie von 19 auf 7 Prozent reduziert worden – ursprünglich befristet bis Ende 2022.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

VIELE BESCHÄFTIGTE FÜR MASSNAHMEN BEI CORONA-WELL

Fast jeder zweite Arbeitnehmer (48 Prozent) in Deutschland wünscht sich eine Maskenpflicht und regelmäßige Corona-Tests am Arbeitsplatz, sollte es im Herbst erneut zu einer starken Corona-Welle kommen. Nur eine Minderheit (14 Prozent) will auch dann gar keine Einschränkungen mehr, wie aus der Studie «Arbeiten 2022» der Krankenkasse pronova BKK hervorgeht.

(https://www.faz.net/…/viele-beschaeftigte-fuer…)

MILLIONEN MASKEN WANDERN WOHL IN DIE MÜLLVERBRENNUNG

Millionen vom Bund angeschaffte Schutzmasken könnten bald in der Müllverbrennung landen. Wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums Recherchen des “Spiegel” bestätigte, haben etwa 730 Millionen OP- und rund 60 Millionen FFP2- oder ähnliche Masken das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht. Sofern die Verkehrsfähigkeit der Masken nicht oder nicht mehr gegeben sein sollte, sei insbesondere aus gesundheitlichen Gründen eine “thermische Verwertung” vorgesehen. Die Vorbereitungen dafür würden bereits laufen. Das Bundesgesundheitsministerium und der damalige Minister Jens Spahn (CDU) hatten zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 mehrere Milliarden Masken gekauft. Später wurde vom Bundesrechnungshof eine “massive Überbeschaffung” gerügt. Laut der Behörde ging es um eine Gesamtmenge von 5,8 Milliarden Masken und Ausgaben in Höhe von 6,3 Milliarden Euro.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

INZIDENZEN IN MEHREREN BAYERN-LANDKREISEN ÜBER 1.000

Die Corona-Herbstwelle in Bayern setzt sich fort und trifft immer stärker die Krankenhäuser. Auffällig beim Vergleich der 7-Tage-Inzidenzen ist derzeit eine gewisse Ballung um München herum, wo Anfang der Woche das Oktoberfest endete. Insgesamt meldete das Robert Koch-Institut für neun bayerische Landkreise und die Landeshauptstadt München Werte über 1.000. Schon in der zweiten Oktoberfestwoche waren die Zahlen in München sehr stark gestiegen. Zwar legen die Inzidenzen im Wochenvergleich auch bundesweit merklich zu – zuletzt aber nur im Saarland mit einer höheren Inzidenz (1.119,4) in Bayern (818). Der Anstieg ist auch in Bayern inzwischen in den Krankenhäusern sichtbar: München meldete am Freitag eine Belegung von 552 Patienten mit Corona auf Normal-, Intensiv- und Übergangsstationen, 47 Prozent mehr als vor einer Woche. Bayernweit stieg die Zahl der binnen einer Woche mit oder wegen Corona eingelieferten Patienten auf ein Allzeithoch von 1.849, wie aus Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervorgeht.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

CORONA-SCHUB DURCH OKTOBERFEST -MEHR LANDKREISE IN BAYERN MIT HOHER INZIDENZ

Sowohl die Stadt als auch drei der vier direkt angrenzenden Landkreise liegen nun über 1.000, der Landkreis München nur relativ knapp darunter. Insgesamt meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) für neun bayerische Landkreise und die Landeshauptstadt München Werte über 1.000.

Mehr: https://www.zdf.de/…/corona-herbstwelle-bayern…

Habt alle ein schönes, jetzt wieder sonniges Wochenende!

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Corona-Bekämpfungsverordnung gilt weiter

Die Landesregierung hat die aktuell bis zum 23. September 2022 befristete Corona-Bekämpfungsverordnung inhaltlich unverändert bis zum 30. September 2022 verlängert.

Die Verlängerung erfolgt lediglich aus rechtlichen Gründen so kurzfristig, weil zum 1. Oktober 2022 eine neue Rechtsgrundlage für die Verordnung im Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch über den 30. September 2022 hinaus die Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst in unveränderter Form fortgelten wird.

Pflegeheime und Kliniken:

Bundesweit muss zusätzlich zur FFP2-Maske beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auch ein frisches negatives Testergebnis vorgelegt werden. Für Beschäftigte gilt: Tests mindestens dreimal pro Woche. Pflegeheime müssen Beauftragte benennen, die sich um Impfungen, Hygiene und Therapien für Erkrankte etwa mit dem Medikament Paxlovid kümmern sollen.

(https://www.schleswig-holstein.de/…/teaser_erlasse.html)

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

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im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

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Fehmarn und die Pandemie – die Lage am 19.9.22

Moin,

ich würde mal vermuten, die Ansteckungsgefahr ist heute weltweit deutlich geringer als an den Tagen davor und danach. Heute werden Millionen von Menschen von den TV-Geräten sich “selbstisolieren” und die Beerdigung der Queen live verfolgen. Der Zeitplan für alle, die es wissen wollen: https://www.20min.ch/story/das-ist-der-zeitplan-fuer-die-beerdigung-der-queen-824621324859

Für den Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein wurden im Vergleich zum Vortag am Montag, den 19.09.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut keine Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Vierstellige Inzidenzwerte meldet Rosenheim. Generell ist München ein wenig “eingekreist” von Hochinzidenz-Landkreisen (Grafik 1). Die Stadt selbst wird diese hohen Zahlen sicher auch in den nächsten Tagen durch das Oktoberfest erreichen, und dieses und der Hafengeburtstag in Hamburg werden als Viren-Tausch-Börse dafür sorgen, dass die Herbstwelle Fahrt aufnimmt. Es ist halt immer die Frage: Wie viele zusätzliche Tote sind “OK” im Verhältnis zu Freiheitsbedürfnissen und den Drohung mit Unruhen auf den Straßen wenn man weiter einschränkt. Die Regierung hat ihre Linien für den Herbst/Winter gezogen, und ich denke, es gibt keine perfekte Entscheidung, die es allen recht macht und alle Rechte und Bedürfnisse gleichzeitig zu 100 Prozent reflektiert, aber ich kann eigentlich nachvollziehen, wieso genau so entschieden wurde, wie es entschieden wurde. Die Vernunft der Menschen, auch “Eigenverantwortung” ist jetzt wieder mehr gefragt.

Das Einschränken bzw. Auffordern von Menschen, bestimmte Dinge zu tun oder zu unterlassen ist ohnehin ohne Kontrollen und verbindlichen Sanktionierung eine Herausforderung. Das sieht man jetzt daran, wie viele das “Strom sparen” oder “Heizung sparen” oder “Türen von Geschäften immer zu lassen” ernst nehmen, bzw. noch nicht ernst nehmen, weil sie die Preiserhöhungen noch nicht in der Post hatten oder sie erst ernst nehmen, wenn das Konto belastet wird, oder, wenn sie merken, dass der Staat die Mehrkosten in diesem und den nächsten Wintern eben nicht zu 100 Prozent ausgleichen wird. Es gibt auch “Geld-Spielt-Keine-Rolle” – Institutionen wie Höfe, die auch jetzt die Außen-Festbeleuchtung einschalten bis zum Morgen. Es gibt Dorfteiche mit Springbrunnen, der auch noch beleuchtet ist, Bahnhöfe, auf denen in den nächsten 8 Jahren kein Zug fahren wird, die dennoch die ganze Nacht beleuchtet werden usw.. usw. usw… Wie gesagt, eigenes Denken, verantwortliches Handeln, das ist jetzt gefragt, aber damit noch automatisch überall vorhanden.

Die zweite Grafik zeigt, dass die Zahl der “als nicht belegbar aber frei” gemeldeten Intensivbetten in OH gestiegen ist. Damit sind nur 3 Intensivbetten jetzt bereit, falls benötigt. Das ist zum Beginn der Welle recht knapp. Wenn kein Unfall passiert, keine OP der Nachversorgung auf Intensivstation bedarf und kein Corona-Beatmungsfall dazu kommt, mag das aber gut gehen.

Die Datenlage für Deutschland, OH, SH ist so mangelhaft, daß man sich zwar die Grafik und die Zahlen anschauen kann, allerdings mit dem Hintergrundwissen, dass es gehörige Nachmeldungen morgen und übermorgen geben wird, auch was das Wochenende und den heutigen Montag angeht…

In den USA ist Corona vorbei. Dafür sind die Affenpocken jetzt in China angekommen (siehe Artikel unten)

Wochentrend Inzidenz OH: + 23%

Intensivfälle OH: + 0%

(https://www.zeit.de/wissen/aktuelle-corona-zahlen-karte-deutschland-landkreise)

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

? ? ?

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: ?

Aktuell in Intensivtherapie: ?

Aktuell mit Beatmung: ?

Neu gemeldete Fälle: ?

Hospitalisierungsinzidenz: ?

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

168 21 (Woche bis 14.9.22)

147 19 (Woche bis 7.9.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN GESTERN IN SH:

Erst Booster 2. Booster

16 93 929

(Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen-zu-den-Impfungen-im-Norden,impfungen110.html)

BIDEN ERKLÄRT CORONA-PANDEMIE IN DEN USA FÜR BEENDET

US-Präsident Joe Biden hat die Corona-Pandemie für beendet erklärt. „Die Pandemie ist vorbei, aber wir haben immer noch ein Problem mit Covid“, sagte Biden in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten TV-Interview. Das Interview wurde am Donnerstag aufgezeichnet – unter anderem als Biden die Auto-Messe in Detroit im Bundesstaat Michigan besuchte. „Wie Sie sehen, trägt hier niemand eine Maske. Alle scheinen in ziemlich guter Verfassung zu sein. Ich glaube also, dass sich die Situation ändert, und ich denke, dies ist ein perfektes Beispiel dafür“, sagte der US-Präsident weiter.

(https://www.welt.de/politik/ausland/article241133559/US-Praesident-Biden-erklaert-Corona-Pandemie-in-den-USA-fuer-beendet.html)

EU-KOMMISSION WILL KRISEN BESSER VORBEUGEN

Die EU-Kommission präsentiert heute Vormittag neue Maßnahmen zur Bewältigung von Krisen wie der Corona-Pandemie oder Russlands Krieg gegen die Ukraine. Einem bereits zuvor bekannt gewordenen Gesetzentwurf zufolge sollen künftig im Zweifel zum Beispiel Produktionsvorgaben für Firmen gemacht werden können. Auch könnte EU-Staaten vorgeschrieben werden, dass sie Reserven von wichtigen Gütern anlegen müssen. Mit dem Vorhaben sollen auch gestörte Lieferketten sowie kilometerlange Staus wegen geschlossener Grenzen verhindert werden.

(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-EU-will-sich-gegen-kuenftige-Krisen-ruesten,coronaliveticker2092.html)

CHINA WARNT VOR »HAUTKONTAKT MIT AUSLÄNDERN«

Bisher gab es in China offiziell keine Affenpocken – auch als Folge der strengen Covid-Regeln. Am Wochenende jedoch wurde die erste Erkrankung im Land gemeldet. Die Empfehlungen der Regierung sind drastisch.

Mehr: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/affenpocken-china-warnt-vor-hautkontakt-mit-auslaendern-a-7b086f8c-d801-4d03-93da-6c0e51184f1a

Habt einen guten Wochenstart

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Aktuelle Landesverordnungen:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/gesundheit-verbraucherschutz/coronavirus/Erlasse-Verordnungen/2022/220621_lesefassung_BekaempfungsVO.html?nn=562f2ce4-465a-4a2b-a75c-7e423aff53c2
https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/gesundheit-verbraucherschutz/coronavirus/Erlasse-Verordnungen/2022/220719_Corona_BekaempfungsVO.html?nn=562f2ce4-465a-4a2b-a75c-7e423aff53c2

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF?1658740838

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ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html#c23574

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

Fehmarn und die Pandemie – Die Lage am 15.9.22

Moin,

auch heute hat Facebook sich wieder dafür entschieden, meinen Beitrag als SPAM zu sehen und entsprechend entfernt. Daher auf dem bewährten Umweg.

Für den Landkreis Ostholstein wurden im Vergleich zum Vortag am Donnerstag, den 15.09.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 147 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Da der Anstieg hier sehr steil ist, hilft es nichts, daß die Zahlen für SH noch stagnieren. Rechnerisch steigt auch die Inzidenz für Fehmarn. “Echte” Zahlen wären schöner, da es aber keine mehr gibt, errechne ich diese jeweils.

Heute gibt es zwei Artikel/Links zu den Bonus-Zahlungen an die Pflegekräfte, die 2020 versprochen wurden. “Die Pflegekräfte müssen dafür nichts tun, nichts beantragen, sie bekommen den Bonus automatisch” hieß es. Allerdings ist bei vielen kein Bonus angekommen. Das ist übel, weil es das Vertrauen in die damalige Regierung und auch in die aktuelle erheblich schwächen kann. Das ist auch übel, weil gerade mit diesen Zahlungen verhindert werden sollte, dass Pflegekräfte in diesen Zeiten den erlernten Beruf wechseln und damit ein Personalnotstand entsteht. Wie groß der aktuell in Ostholstein ist, kann man ungefähr ahnen, wenn man sieht, dass von den ca. 50 Intensivbetten, die technisch in Ostholstein zur Verfügung stehen, in den letzten Wochen 10-20% abgemeldet worden sind, d.h. es gab alles technische Equipment, was man hätte brauchen können, aber die Menschen fehlten, die es hätten bedienen können (Siehe Grafik).

Generell ist es zwar so, dass alle Kennzahlen “noch” bedeuten könnten, dass wir das Schlimmste hinter uns haben. Die WHO äußerte sich auch entsprechend. Wie schlimm auch immer der Corona-Herbst/Winter wird, werden die größeren Einschränkungen meiner Meinung nach in den nächsten Monaten bis Jahren nicht unter dem Label “Corona-Maßnahmen” laufen, sondern “Energiekrise” “Vorkriegswinter” “Kriegs-Zeiten-Einschränkungen”. Das mag pessimistisch klingen, aber für mich sieht es danach aus, daß die Ukraine Russland in diesen Tagen sehr intensiv zurückdrängen wird. Russland wird das nicht ertragen können. Es gibt dann zwei Möglichkeiten: Entweder nach dem russischen Sprichwort vom Hund auf dem Heuhaufen, also, was er selbst nicht gebrauchen kann, darf auch kein anderer haben, ein lokales Nuklear-Ereignis, also eine bewusste Sabotage an Tschernobyl oder Saporischschja, oder aber ein nuklear begrenzter Schlag, oder eben eine zweite Invasionswelle, die die Ukrainischen Kräfte weit, weit in den Westen treiben wird, und irgendwann in einer Verletzung einer NATO-Land-Grenze enden könnte. In diesem Falle würde die NATO/USA alles aufbieten, was verfügbar ist, die russische Armee wieder zurück zu treiben. Wieder würden quasi die Grenzen von Februar 2022 erreicht werden. Die Eskalationsspirale geht dann weiter. China wird nicht Soldaten schicken, jedenfalls nicht unter seiner Flagge. Aber mit Unterstützung vielfältiger Art durch Partner wie China wird Russland ein weiteres Mal die Fronten nach Westen treiben. Diesmal muss man auf “NATO-Grenzen” keine Rücksicht mehr nehmen. Man befindet sich ja dann ohnehin schon im offenen Krieg gegen/mit der NATO. Es würde also eine Front vom Baltikum bis zum schwarzen Meer entstehen, die Putin immer weiter in den Westen zu schieben versucht. Irgendwann wird diese Schub-Bewegung zum Stillstand kommen. Dort werden sich beide Seiten “eingraben”. Unter großen Verlusten wird man halten, was man kann. Und irgendwann wird es zu Waffenstillstands-Verhandlungen kommen. Man wird sich auf irgendetwas einigen. Das wird maximal (!) ein Waffenstillstand sein, der dann z.B. durch eine demilitarisierte Zone an der “Frontlinie” eines bestimmten Zeitpunktes entlang manifestiert werden könnte. Wer bewacht diese DMZ? Es bleiben nur die Staaten, die neutral gegenüber Putin und gegenüber der NATO sind, oder mit beiden Parteien verbunden sind, wie z.B. die Türkei, die Waffen an die Ukraine liefert (z.B. Dronen), das Getreide-Abkommen mit auf den Weg gebracht hat, die Schweiz, weil sie immer neutral ist, und z.B. Indien, mit dem sowohl der Westen als auch Putin reden.

Ihr seht: Corona wird zwar nicht verschwinden, aber die anderen Herausforderungen werden die Pandemie/Endemie/Viruserkrankung wohl aus den Schlagzeilen und aus den Sorgen der Menschen verdrängen. Dies ist nur meine Meinung, aber ggf. könnt ihr das oben geschriebene nachvollziehen? Ggf. habt ihr andere Theorien, Ideen, Befürchtungen, wie es zwischen Russland und der Welt weitergehen könnte? Schreibt es gerne in die Kommentare…

Aber jetzt zu den Routine-Aufgaben, hier die Zahlen 🙂

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

298 229 244

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 196/224/218

Aktuell in Intensivtherapie: 25/25/22

Aktuell mit Beatmung: 9/9/7

Neu gemeldete Fälle: 1441/1814/1950

Hospitalisierungsinzidenz: 3,4/3,06/3,26

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

168 21 (Woche bis 14.9.22)

147 19 (Woche bis 7.9.22)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN GESTERN IN SH:

Erst Booster 2. Booster

14 197 1567

(Quelle: https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

SH: 1.441 CORONA-NEUINFEKTIONEN – INZIDENZ STEIGT AUF 228,1

In Schleswig-Holstein hat die Landesmeldestelle eine Corona-Inzidenz von 228,1 Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen mitgeteilt. Am Mittwoch vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 215,8 gelegen. Insgesamt wurden im Land 1.441 Corona-Neuinfektionen gemeldet, in der Vorwoche waren es 1.350. In den Kliniken wurden 196 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 239). Auf den Intensivstationen lagen 25 Corona-Patienten, 8 mehr als eine Woche zuvor. Neun von ihnen wurden beatmet. Die Hospitalisierungsinzidenz lag bei 3,4. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. In der Vorwoche hatte dieser Wert bei 3,5 gelegen.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Stiko…)

STIKO-EMPFEHLUNG ZU OMIKRON-BOOSTERN ERWARTET

Die Ständige Impfkommission (Stiko) berät voraussichtlich heute über Empfehlungen zum Einsatz der an Omikron-Untervarianten angepassten Corona-Impfstoffe. Das hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag in einem Interview mit den Sendern RTL/ntv angekündigt. In der EU sind Vakzine der Konzerne BionTech/Pfizer und Moderna gegen die Omikron-Untergruppe BA.1 sowie gegen die inzwischen in Deutschland dominierende Variante BA.5 bereits zugelassen.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-Stiko…)

WHO SIEHT ENDE DER PANDEMIE

Weniger Infizierte und weniger Tote, die Weltgesundheitsorganisation hofft auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie. WHO-Chef Tedros warnte aber vor Euphorie und rief die Länder auf, weiterhin zu testen – und vor allem zu impfen. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht eine Chance auf ein Ende der Corona-Pandemie. Die Impfanstrengungen dürften aber jetzt nicht nachlassen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle sei in der vergangenen Woche so niedrig gewesen wie seit März 2020 nicht mehr. “Wir sind noch nie in einer besseren Position gewesen, die Pandemie zu beenden”, sagte Tedros.

(https://www.tagesschau.de/ausland/who-corona-143.html)

NACH VOLKSFEST: INZIDENZ IM BAYERISCHEN LANDKREIS KELHEIM ÜBER 1.000

Knapp zwei Wochen nach Beginn des Volksfestes Gillamoos in Abensberg und neun Tage nach dem dortigen politischen Frühschoppen hat die Corona-Inzidenz im bayerischen Landkreis Kelheim die Marke von 1.000 überschritten. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1.075,5. Das ist das Dreieinhalbfache des Wertes vor einer Woche und der höchste Wert in ganz Deutschland. Derzeit finden sich sechs bayerische Landkreise und Städte unter den zehn bundesweit höchsten Inzidenzen. Bei allen gibt es zumindest zeitlich einen Zusammenhang mit Volksfesten.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

HEFTIGE KRITIK AM GESUNDHEITSMINISTERIUM

Im Jahr 2020 konnten sich die Pflegekräfte in Altenheimen und Kliniken über eine Corona-Prämie freuen. 1000 Euro pro Pflegekraft spendierte der Bund – steuerfrei und ohne Sozialversicherungsabzüge. 500 Euro sollten zusätzlich von den Bundesländern dazukommen. “Um den vom Bund finanzierten Teil des Bonus zu erhalten, müssen Sie als Beschäftigter nichts tun”, teilte das Gesundheitsministerium von Jens Spahn damals auf seiner Webseite mit. “Sie erhalten den Bonus automatisch von ihrem Arbeitgeber.” Dass dieses Versprechen ein bisschen zu vollmundig war, geht aus einem aktuellen Bericht des Bundesrechnungshofes hervor, der das Finanzgebaren des Gesundheitsministerium in der Corona-Pandemie unter die Lupe genommen hat. Der 29-seitige Bericht wurde Ende vergangener Woche an den Haushaltsausschuss des Bundestages geschickt und liegt NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung” vor. In dem Bericht kommt der Rechnungshof zu dem Ergebnis, dass das Verfahren, mit dem die Corona-Prämie ausgezahlt wurde, “fehler- und missbrauchsanfällig” war. “Zahlreiche Pflegeeinrichtungen” hätten demnach die Auszahlung der Bundesmittel gar nicht beantragt – die 1000 Euro vom Staat seien bei den in diesen Einrichtungen beschäftigten Pflegekräften also gar nicht angekommen, kritisiert der Rechnungshof. Gleichzeitig hätten Chefs anderer Pflegeeinrichtungen die Corona-Prämie nicht nur für ihre Beschäftigten, sondern “zu Unrecht” auch für sich selbst in Anspruch genommen. Inzwischen hat der Chef im Ministerium gewechselt, auf Spahn (CDU) folgte vergangenen Dezember Karl Lauterbach (SPD). In diesem Jahr soll es erneut steuerfreie Einmalzahlungen für die Beschäftigten in Altenheimen und Krankenhäusern geben, diesmal nicht unter dem Namen “Corona-Prämie”, sondern als “Pflegebonus”. Der Bundesrechnungshof fürchtet, “dass sich die Anfälligkeit des bisherigen Verfahrens für Fehler und Missbrauch nun auch beim Pflegebonus fortsetzt”. Das Ministerium hat Anfragen von NDR, WDR und SZ zum Rechnungshofbericht nicht beantwortet.

(https://www.tagesschau.de/…/bundesrechnungshof…)

FEHLER UND MISSBRAUCH BEI CORONA-PRÄMIEN: HEFTIGE KRITIK AN LAUTERBACH-MINISTERIUM

Bundesrechnungshof: Es ist zu erwarten, „dass sich damit die Anfälligkeit des bisherigen Verfahrens für Fehler und Missbrauch“ beim Pflegebonus fortsetzt. Viele Pflegekräfte haben laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (Donnerstag) den 2020 versprochenen, staatlich finanzierten Corona-Bonus offenbar nicht erhalten. Das berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen bisher unveröffentlichten Prüfbericht des Bundesrechnungshofes. Der Bericht, der WDR, NDR und der Zeitung vorliegt, komme zu dem Ergebnis, das Verfahren zur Auszahlung der Prämien sei „fehler- und missbrauchsanfällig“ gewesen. Zahlreiche Einrichtungen hätten dem Bericht zufolge „keine Auszahlung der Bundesmittel“ beantragt. Andererseits hätten manche Firmeninhaber die staatliche Prämie nicht nur für ihre Beschäftigten, sondern „zu Unrecht“ auch für sich selbst geltend gemacht. Der Bundesrechnungshof befürchte, dass sich die Unregelmäßigkeiten bei der wiederholten.

(https://www.berliner-zeitung.de/…/fehler-und-missbrauch…)

KRANKENKASSE: WEGEN CORONA WENIGER ÜBERFLÜSSIGE RÜCKEN-OPS

Der Techniker-Krankenkasse (TK) zufolge hat es zuletzt Corona-bedingt weniger überflüssige Operationen gegeben. Während der Pandemie sei die Zahl der Rücken-Operationen deutlich zurückgegangen, ohne dass sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt worden seien, sagte TK-Chef Jens Baas der “Augsburger Allgemeinen”. “Wir haben das untersucht: 85 Prozent der Patientinnen und Patienten, die sich vor einer Rücken-OP eine Zweitmeinung in einem speziellen Schmerzzentrum eingeholt haben, riet das Schmerzteam von der Operation ab – und die Teilnehmenden sind auch dauerhaft ohne OP ausgekommen”, so Baas. Der Kassenchef erklärte, ein Großteil der Rückenoperationen sei nicht notwendig: “Häufig lassen sich Rückenschmerzen besser konservativ – zum Beispiel mit Physiotherapie – behandeln.”

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

HAMBURGER HAFENGEBURTSTAG BEGINNT FREITAG

Zwei Jahre lang mussten Schiffsbegeisterte Corona-bedingt auf den Hamburger Hafengeburtstag verzichten. Doch ab Freitag findet das Volksfest wieder statt. Zum traditionellen Termin Anfang Mai konnte wegen Corona noch nicht gefeiert werden, doch am kommenden Wochenende heißt es: Leinen los. Großsegler, Marine-Boote, historische Museumsschiffe sowie viele andere Wasserfahrzeuge laufen wieder gemeinsam in den Hamburger Hafen ein und eröffnen den 833. Hafengeburtstag. Die Fregatte “Bayern” wird die Einlaufparade anführen. Russische Großsegler sind wegen des Kriegs in der Ukraine in diesem Jahr nicht dabei. NDR.de überträgt die Einlaufparade am Freitag ab 13.30 Uhr per Livestream.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

Habt einen schönen Herbst-Tag

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Aktuelle Landesverordnungen:

https://www.schleswig-holstein.de/…/220621_lesefassung…
https://www.schleswig-holstein.de/…/220719_Corona…

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

Fehmarn und die Pandemie – die Lage am 6.9.22

Moin,

ich habe es probiert, aber leider hat Facebook seinen Schluckauf immer noch und wollte den Tagesbeitrag nicht durchlassen 🙁 Daher auch heute der Umweg über die Website.

heute gab es einige Korrekturmeldungen zu den Zahlen von gestern. So sind die Werte für Deutschland und SH teilweise um bis zu 30 nach oben korrigiert worden. Dies betrifft die Zahlen der letzten 7 Tage. Davor scheint es keinen Änderungsbedarf gegeben zu haben.

Wir haben 11 freie Intensivbetten – aber auch 11 aktuell personell nicht betreubare, daher leer stehende Intensivbetten in OH. 3 Patienten mit Corona liegen dort, 1 davon wird künstlich beatmet.

Für den Landkreis Ostholstein wurden im Vergleich zum Vortag am Dienstag, den 06.09.2022 03:11 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 96 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Die Zahlen sinken zwar noch, aber deutlich langsamer. Ich denke, die Herbst-Winter-Entwicklung wird noch diesen Monat einsetzen…

Spannend ist die Entwicklung in Straubing. Spannend, weil eines der größeren Volksfeste in der Region dazu geführt hatte, dass die Inzidenz massiv angestiegen war. Immer, wenn es viele neue Fälle gibt, steigen auch die Todesfälle. Was man in kauf nahm. Jetzt sinken die Zahlen wieder genau so intensiv. So wird das sicher auch beim Oktoberfest sein, das der bayrischer Ministerpräsident erklärterweise maskenlos besuchen möchte. (Grafik 1)

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

44 244 1077

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 266

Aktuell in Intensivtherapie: 23

Aktuell mit Beatmung: 9

Neu gemeldete Fälle: 1647

Hospitalisierungsinzidenz: 3,44

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

161 20 (Woche bis 31.8.22)

217 27 (Vorwoche)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN GESTERN IN SH:

Erst Booster 2. Booster

44 244 1077

SIEBEN-TAGE-INZIDENZ IN SCHLESWIG-HOLSTEIN WEITER GESUNKEN

Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen fiel nach Angaben der Landesmeldestelle auf 209,7 – vor einer Woche hatte der Wert bei 255,7 gelegen. Zuletzt wurden im Land 1.647 Corona-Neuinfektionen gemeldet, eine Woche zuvor waren es 2.100. Auf Intensivstationen in SH liegen 23 Menschen mit einer Corona-Infektion – einer weniger als eine Woche zuvor. Die Hospitalisierungsinzidenz sank auf 3,44.

(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-MV-Regierung-legt-Plan-fuer-Herbst-und-Winter-vor,coronaliveticker2074.html)

KEINE CORONA-MASKENPFLICHT MEHR IN FLUGZEUGEN VORGESEHEN

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat der Deutschen Presse-Agentur bestätigt, dass die Pflicht zum Tragen von Corona-Masken bei Flügen nach und von deutschen Flughäfen künftig entfällt. “Solange die Pandemielage es erlaubt, wird im Flieger die Maskenpflicht fallen”, zitiert die dpa den Minister. Empfohlen bleibe das Tragen von Masken seinen Worten zufolge aber auch im Flugzeug. Zunächst war im neuen bundesweiten Infektionsschutzgesetz, über das der Bundestag am Donnerstag abstimmen soll, vorgesehen, dass die Maskenpflicht in Flugzeugen bleibt. Nachdem bekannt geworden war, dass bei Flügen der Bundesregierung in Bundeswehr-Maschinen keine Maskenpflicht gilt und auf einem Flug von Kanzler Scholz und Wirtschaftsminister Habeck Dutzende Menschen an Bord keine Masken trugen, hatten viele Menschen die Streichung auch auf zivilen Flügen gefordert. Nach Angaben von Lauterbach soll in einem anderen Bereich aber künftig das Tragen von Corona-Masken durch Bundesgesetz vorgeschrieben werden: in Arztpraxen.

(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Montag-5-September,coronaliveticker2072.html)

NEUE CORONA-VAKZINE: MINISTERIUM RECHNET MIT ERSTEN IMPFUNGEN

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass die Impfungen mit den neuen an die Omikron-Variante angepassten Vakzinen in dieser Woche beginnen können. Man habe die Impfstoffe beschafft, die Auslieferung laufe nun aber direkt über die Hersteller und den pharmazeutischen Großhandel an die Ärzte und Impfzentren, sagte ein Sprecher des Ministeriums heute in Berlin. In dieser und nächster Woche sollen rund 14 Millionen Dosen des BA.1-Präparats von Biontech/Pfizer und Moderna nach Deutschland kommen, heißt es. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hatte am vergangenen Donnerstag die Genehmigung für die beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna erteilt, die an den Subtyp BA.1 der Omikron-Variante des Coronavirus angepasst sind. Am Freitag ließ die EU-Kommission die Vakzine zu. Experten gehen davon aus, dass die neuen Impfstoffe auch einen Vorteil gegen den derzeit dominierenden Subtyp BA.5 bringen.

(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Montag-5-September,coronaliveticker2072.html)

ÜBERNACHTUNGSREKORD IN SCHLESWIG-HOLSTEIN IM ERSTEN HALBJAHR

Die Reiselust der Deutschen lässt den Tourismus in Schleswig-Holstein nach den Corona-Einbrüchen von 2020 und 2021 wieder boomen. Besonders die Ziele an Nord- und Ostsee stehen bei den Gästen hoch im Kurs. Mit 15,2 Millionen Übernachtungen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erzielte der Tourismus in Schleswig-Holstein einen Rekord. Tourismusminister Claus Ruhe Madsen (parteilos) sprach heute in Kiel von einem “großartigen ersten Halbjahr”. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Vor-Corona-Jahr 2019 gab es ein Plus von 4,4 Prozent, wie aus den Angaben des Statistikamtes Nord hervorgeht. Schleswig-Holstein war das einzige Bundesland mit einem Zuwachs.

(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Montag-5-September,coronaliveticker2072.html)

SH: MINISTER BILANZIERT ERSTES TOURISMUS-HALBJAHR 2022

Der Tourismus in Schleswig-Holstein knüpft wieder an das Niveau aus der Zeit vor der Corona-Pandemie an. Eine Bilanz für das erste Halbjahr ziehen heute Minister Claus Ruhe Madsen (parteilos) und die Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur, Bettina Bunge. Im Juni lag die Zahl der Übernachtungen in Häusern mit mehr als zehn Betten laut Statistikamt Nord mit rund 4,63 Millionen um 6,7 Prozent über der Zahl vom Juni 2019, dem letzten Vor-Corona-Jahr. Der Tourismus ist für das nördlichste Bundesland einer der wichtigsten Wirtschaftszweige.

(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Montag-5-September,coronaliveticker2072.html)

AFFENPOCKEN-AUSBRUCH: FALLZAHLEN UND EINSCHÄTZUNG DER SITUATION IN DEUTSCHLAND

In Deutschland sind im Mai 2022 erstmals Fälle von Affenpocken identifiziert worden. Mit Stand 5.9.2022 sind 3.501 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern ans RKI übermittelt worden. Dabei ist die Zahl der wöchentlich ans RKI übermittelten Fälle seit Anfang August 2022 leicht rückläufig. Dieser Gesamttrend ergibt sich aber aus einzelnen lokalen Trends, die durchaus noch unterschiedlich verlaufen. Daher muss abgewartet werden, ob sich der Rückgang der Fallzahlen weiter fortsetzt.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Ausbruch-2022-Situation-Deutschland.html;jsessionid=46F887BA73549898F9A6D4C2C2B7F7E0.internet051?nn=2386228)

Habt einen schönen Dienstag, und wenn ihr heute Abend etwas schönes erleben wollt: Ehemalige Sänger des Dresdner Kreuzchores und des Thomanerchores Leipzig treten um 20:00 Uhr in Petersdorf in der Kirche auf:

https://www.kirche-fehmarn.de/detail-veranstaltung/veranstaltung/a-cappella-musik-von-klassik-bis-pop-vokalgruppe-vip.html

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Aktuelle Landesverordnungen:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/gesundheit-verbraucherschutz/coronavirus/Erlasse-Verordnungen/2022/220621_lesefassung_BekaempfungsVO.html?nn=562f2ce4-465a-4a2b-a75c-7e423aff53c2
https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/gesundheit-verbraucherschutz/coronavirus/Erlasse-Verordnungen/2022/220719_Corona_BekaempfungsVO.html?nn=562f2ce4-465a-4a2b-a75c-7e423aff53c2

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF?1658740838

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html#c23574

#corona

#fehmarn

#covid

#ostholstein

Fehmarn und die Pandemie – die Lage am 5.9.22

AKTUALISIERT: AUCH HEUTE HÄLT FACEBOOK MEIN TAGESPOSTING FÜR SPAM – DAHER AUF “UMWEGEN”

Moin,

irgendwie sind die regulären Beiträge nicht unbeliebt. Aber sobald etwas Unvorhergesehenes passiert, und meine Tagesberichte notgedrungen von woanders aus veröffentlicht werden müssen, steigen die Zugriffszahlen. Wie kommts?

Gefällt Euch das Design besser, wenn ich es auf meiner Website online stelle? Oder ward ihr einfach nur neugierig, was dieses komische Klaviertasten-Vorschaubild bedeutet? 😉

Mir ist es im Prinzip egal, wo ich in Zukunft veröffentlichen soll. Also habe ich einfach mal eine Umfrage online gestellt. Die ist aus technischen Gründen in einem separaten Beitrag.

Für den Landkreis Ostholsteinwurden im Vergleich zum Vortag am Montag, den 05.09.2022 03:10 Uhr, über das Robert-Koch-Institut keine Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Das ist normal. Montags gibt es so gut wie keine belastbaren Zahlen.

Die gute Nachricht des Tages (Grafik 1) ist, dass im Kreis Ostholstein 11 Intensivbetten frei und belegungsbereit gemeldet wurden.

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

210 207 215 (Achtung, unvollständig)

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH:

Aktuell in Intensivtherapie:

Aktuell mit Beatmung:

Neu gemeldete Fälle:

Hospitalisierungsinzidenz:

Inzidenz Fehmarn:

Inzidenz Fallzahl

161 20 (Woche bis 31.8.22)

217 27 (Vorwoche)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

Impfungen gestern in SH:

Erst Booster 2. Booster

Keine aktuellen Daten gemeldet

(https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

BA.1-Impfstoffe werden ausgeliefert

Heute beginnt die Auslieferung der beiden neuen mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna in Deutschland. Wie aus einem Schreiben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hervorgeht, sollen innerhalb von zwei Wochen rund 14 Millionen Dosen in den Ländern ankommen. Die Vakzine sind sowohl an den ursprünglichen Typ von Sars-CoV-2 als auch an die Omikron-Sublinie BA.1 angepasst. Experten gehen davon aus, dass diese Vakzine auch einen Vorteil gegen den in Deutschland derzeit dominierenden Subtyp BA.5 bringen. Wer den Booster erhalten soll, steht noch nicht fest – die Ständige Impfkommission (Stiko) hat bislang keine Empfehlung abgegeben. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hatte am vergangenen Donnerstag grünes Licht für die neuen Präparate gegeben.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-BA1-Impfstoffe…)

Tödlichster Juli seit Beginn der Corona-Pandemie

Im öffentlichen Raum gibt es kaum noch Corona-Regeln, viele Maßnahmen beruhen auf freiwilliger Basis. Die Politik begründet das zum einen mit der hohen Anzahl an verabreichten Impfdosen – mehr als 51 Millionen Menschen in Deutschland erhielten bisher eine Auffrischimpfung – zugleich gilt die Omikron-Variante des Coronavirus als harmlos im Vergleich zu ihren Vorgängern. Betrachtet man allerdings die absoluten Todesfälle im Monat Juli in den vergangenen drei Jahren, stellt sich ein anderes Bild ein: Waren im ersten Jahr der Corona-Pandemie noch 135 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 274. Im Juli 2022 machte die Statistik noch einmal einen Sprung: Im vergangenen Monat starben 3028 Menschen. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Institutes (RKI) hervor.

(https://www.tagesspiegel.de/…/3028…/28619754.html)

Corona-Pandemie bleibt Belastung für Kliniken

Die Corona-Pandemie ist nach wie vor eine Belastung für die Kliniken in Deutschland – das sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, am Morgen in einem Hörfunk-Interview auf NDR Info. Es gebe zwar glücklicherweise nicht mehr so viele schwer kranke Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. Allerdings sei die Personalsituation durch Corona-Infektionen bei den Beschäftigten in diesem Sommer teilweise sehr schwierig. Die Patientenversorgung leide darunter. Für den Herbst rechnet Gaß erneut mit Bettensperrungen und Schließungen einzelner Notaufnahmen. “Wir versuchen regional dafür Lösungen zu finden, aber das wird nicht überall gelingen.”

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-BA1-Impfstoffe…)

Die Insel ist nach meiner Berechnung aktuell mit ca 70 Prozent ausgelastet:

Habt einen schönen Wochenbeginn!

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Was gilt ab Oktober 2022?

Bundesweit geltende Maßnahmen

– FFP2-Maskenpflicht im Luft- und öffentlichen Personenfernverkehr

– FFP-2-Masken- und Testpflicht für den Zutritt zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Weitere Maßnahmen, die die Länder beschließen können

– Maskenpflicht für Innenräume. Davon soll es eine Ausnahme geben, wenn ein negativer Test vorgelegt werden kann. Außerdem können die Länder beschließen, dass es für frisch Geimpfte oder Genesene (höchstens drei Monate) Ausnahmen gibt.

Um das kontrollieren zu können, soll die Corona-App eine neue Funktion bekommen.

– Auf der Grundlage dieser rechtlichen Möglichkeiten haben die Veranstalter und Gastronomen zusätzlich die Möglichkeit, ihr Hausrecht auszuüben, so Lauterbach. Sie könnten also für ihre jeweilige Einrichtung beispielsweise auch beschließen, dass es nur Zutritt mit frischer Impfung oder nur mit Test gibt.

– Maskenpflicht in Schulen ab dem fünften Schuljahr

Maßnahmen, die die Länder bei einer konkreten Gefahr für die kritische Infrastruktur beschließen können

Wenn die Fallzahlen steigen und die kritische Infrastruktur bedroht ist, können die Länder in den Worten von Minister Lauterbach eine “zweite Stufe” zünden. Dazu gehören:

– Maskenpflicht in Innenräumen ohne Ausnahmen

– Abstandsregeln in Innen- und Außenräumen

– Obergrenzen in Innenräumen, beispielsweise in Restaurants oder bei Veranstaltungen

(https://www.t-online.de/…/neue-corona-regeln-diese…)

Aktuelle Landesverordnungen:

https://www.schleswig-holstein.de/…/220621_lesefassung…
https://www.schleswig-holstein.de/…/220719_Corona…

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort durchgeführt werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht. Als Nachweis bei der Teststelle kann z.B. das auf der Internetseite des BMG eingestellte Musterformular (PDF, nicht barrierefrei, 6 KB) nach Bestätigung durch das Pflegeheim genutzt werden. Der Besuch kann aber auch durch andere Mittel, et wa eine Selbstauskunft gegenüber der Teststelle, glaubhaft gemacht werden.

(https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/Formblatt…)

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

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Fehmarn und die Pandemie – die Lage am 2.9.22

Damit Facebook erst einmal zur Ruhe kommt und nicht am Ende mein ganzer Zugang gesperrt wird, müssen wohl meine Posts für ein paar Tage auf “Umwegen” zu Euch kommen. Falls Ihr allerdings mit der “neuen Form” klar kommt und sie gut, oder sogar besser findet, sagt es mir, dann können wir das in Zukunft immer so machen…

Für den Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein wurden im Vergleich zum Vortag am Freitag, den 02.09.2022 03:10 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 70 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Nach Ferienende steigen als einziges aktuell die Inzidenzen der unter 13 Jährigen:

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):
OH SH D
217 236 234
(RKI)

Die Kurve für Uk steigt. Mallorca steigt noch steiler. Hier muss man aber im Hinterkopf haben, dass lediglich über 60 Jährige in die Statistik einfließen und die Zahlen nicht regelmäßig übermittelt werden. Das kann also ein einmaliger “Ausrutscher” sein.

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)
Aktuell im KH: 271/290/304/268/295
Aktuell in Intensivtherapie: 19/24/26/24/27
Aktuell mit Beatmung: 9/13/14/13/11
Neu gemeldete Fälle: 1153/1385/1567/2100/1055
Hospitalisierungsinzidenz: 4,16/4,16/3,92/4,23/5,46

Inzidenz Fehmarn:
Inzidenz Fallzahl
161 20 (Woche bis 31.8.22)
217 27 (Vorwoche)
(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

Impfungen gestern in SH:
Erst Booster 2. Booster
32 238 1707
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen-zu-den-Impfungen-im-Norden,impfungen110.html)

Schleswig-Holstein: Inzidenz stagniert
Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein stagniert seit einigen Tagen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen liegt nach Angaben der Landesmeldestelle aktuell bei 236,0. Gestern waren es 237,4, davor 236,3. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 276,2 gelegen. Es wurden 1.153 Corona-Neuinfektionen gemeldet, eine Woche zuvor waren es fast 100 weniger. In den Kliniken wurden 271 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 295). Auf den Intensivstationen lagen 19 Corona-Patienten – 8 weniger als eine Woche zuvor. Von ihnen wurden 9 beatmet. Die Hospitalisierungsinzidenz lag wie am Vortag bei 4,16 (Vorwoche: 5,46). Es gibt acht neue Todesfälle unter den Infizierten. Lübeck hat derzeit mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 292,7 die höchste Inzidenz. Es folgen Nordfriesland (275,1) und Flensburg (274,4). Den niedrigsten Wert verzeichnete Kiel mit 180,3.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-Infektionen-bundesweit-weiter-ruecklaeufig,coronaliveticker2070.html)

SH: Landtag will Experten zur Entwicklung der Corona-Lage hören
Der Schleswig-Holsteinische Landtag will Experten zur weiteren Entwicklung der Corona-Lage im Herbst und Winter anhören. Einen entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU und Grünen beschloss das Landesparlament heute bei Enthaltungen von FDP und SSW. Ein Antrag der beiden Oppositionsfraktionen mit Forderungen an die Landesregierung soll im Sozialausschuss beraten werden. Auf Antrag von FDP und SSW berichtete Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) über die Strategie der Landesregierung. Anlasslose Massentests seien demnach nicht mehr sinnvoll. Sie werde sich auch dafür einsetzen, dass die grundsätzliche Isolationspflicht bei Corona-Infektionen auf den Prüfstand komme. Mit einer Covid-19-Erkrankung müsse künftig so umgegangen werden, wie mit anderen schweren Atemwegserkrankungen auch. Die 15 Impfstellen in Schleswig-Holstein sollen vorerst weiter bestehen bleiben.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Donnerstag-1-September,coronaliveticker2068.html)

Virologe Streeck: An Omikron angepasste Impfung kein Gamechanger
Der Virologe Hendrik Streeck dämpft die Erwartungen an die angepassten Impfstoffe gegen das Coronavirus. “Der Booster sorgt noch einmal für etwas gesteigerte Antikörperspiegel im Blut von Geimpften. Wie gut er vor einer Infektion schützt, wurde nicht getestet”, sagte der Wissenschaftler, der Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung ist, der Deutschen Presse-Agentur. Man müsse davon ausgehen, dass der Effekt ausfalle wie beim bisherigen Booster, also mit einem Schutz vor Ansteckung für einen ungefähren Zeitraum von drei Monaten. “Ein Schutz vor Ansteckung für einen längeren Zeitraum ist nicht bewiesen und auch nicht wahrscheinlich”, sagte der Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn. Trotz allem sei auch hier ein guter Schutz vor schwerer Erkrankung wie bei den vorherigen Impfstoffen gegeben. Es geht um Booster, die auch der Sublinie BA.1 Rechnung tragen.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-Infektionen-bundesweit-weiter-ruecklaeufig,coronaliveticker2070.html)

Lauterbach: Neue Corona-Impfstoffe “ein Quantensprung”Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rief angesichts der Booster-Zulassungen zum Impfen auf. “Ab der nächsten Woche können die Impfungen mit den neuen Impfstoffen beginnen”, erklärt der SPD-Politiker. “Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, Impflücken für den Herbst zu schließen.” Lauterbach bezeichnet die Zulassung der angepassten BA.1-Impfstoffe als “Quantensprung” im Kampf gegen die Pandemie: “Jetzt können Impfstoffe eingesetzt werden, die gegen alle bisher bekannten Virusvarianten sehr gut wirken.”
(https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ema-omikron-booster-101.html)

Impfung: Lauterbach empfiehlt Warten auf neuen Impfstoff
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat angesichts der anstehenden Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zu angepassten Corona-Impfstoffen dazu geraten, bei Impfungen gegen das Virus auf die neuen Vakzine zu warten. “Jetzt macht es wirklich Sinn, die paar Tage zu warten, bis der neue Impfstoff da ist”, sagte Lauterbach im ARD-“Morgenmagazin”. Beide neuen an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe böten einen “sehr guten Schutz” gegen alte und neue Virusvarianten. Sie enthielten Teile des alten Impfstoffs und darüber hinaus Teile, die gegen die Omikron-Varianten schützten. Er sei “dankbar, dass dieser enorme wissenschaftliche Sprung nach vorne gelungen ist”, sagte Lauterbach. Nach eigenen Angaben ist der Minister mit der Ständigen Impfkommission (Stiko) im Gespräch. Eine Woche nach der Zulassung des neuen Impfstoffs in der EU werde das Gremium eine Empfehlung für Deutschland aussprechen.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Donnerstag-1-September,coronaliveticker2068.html)

Amtsärzte: Bürger sollten sich jetzt mit BA.1-Impfstoff boostern lassen
Die deutschen Amtsärzte haben sich ausdrücklich für eine breite Nutzung der neuen, an die Omikron-Subvariante BA.1 angepassten Corona-Impfstoffe ausgesprochen. “Mit der Zulassung des neuen Omikron-BA.1-Impfstoffes stellen sich viele die Frage, ob sie dieses Vakzin für eine Booster-Impfung nehmen sollen oder ob sie besser auf den Impfstoff warten, der an BA.4 und BA.5 angepasst ist”, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienste (BVÖGD), Johannes Nießen, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wer sich jetzt eine vierte Impfung holen wolle, solle “nicht zögern und auf weitere Impfstoffe warten”, sagte Nießen. “Er macht nichts falsch, wenn er den BA.1-Impfstoff nutzt.” Zum jetzigen Zeitpunkt könne nicht einmal gesagt werden, welcher der beiden Impfstofftypen im Herbst und Winter besser schütze, sagte Nießen weiter.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-Infektionen-bundesweit-weiter-ruecklaeufig,coronaliveticker2070.html)

So wenige Corona-Impfungen wie noch nie seit Impfbeginn
Im August ist mit knapp 700.000 Impfungen in rund 24.000 impfenden Stellen “der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens” in diesem Jahr erreicht worden. Das geht aus einem monatlich erscheinenden Impfbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Zum Vergleich: Im Juni 2021 gab es 25 Millionen Impfungen in rund 53.100 Impfstellen. “Die Mehrzahl der gegenwärtig verabreichten Impfungen sind zweite Auffrischimpfungen, Erstimpfungen werden dagegen am wenigsten verabreicht”, heißt es. Im Bericht wird von mehr als neun Millionen Erwachsenen in Deutschland ausgegangen, die sich bislang nicht gegen Covid-19 impfen ließen. In einer ähnlichen Größenordnung bewegt sich demnach die Zahl der Erwachsenen, die ihren Impfschutz mit mindestens einer Impfung auffrischen müssten.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Donnerstag-1-September,coronaliveticker2068.html)

Corona-Protestbewegung politisch überwiegend rechts geprägt
Die insgesamt heterogene Corona-Protestbewegung ist laut einer aktuellen Studie politisch überwiegend rechts geprägt. Zwar seien unterschiedliche weltanschauliche Milieus und auch ideologische Strömungen anzutreffen, jedoch gebe es einen Schwerpunkt bei vorrangig rechten, populistischen bis extremen Einstellungen, teilte der Forschungsverbund Motra (“Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung”) heute in Wiesbaden bei der Vorstellung des Jahresberichts 2021 mit. “Die Corona-Protestbewegung ist politisch-weltanschaulich-ideologisch auffällig stärker rechts als links ausgerichtet”, heißt es in dem Bericht. Die Corona-Pandemie sei demnach ein zentraler Treiber eines “von Verschwörungstheorien und Demokratiedistanz unterlegten, überwiegend rechtsaffinen Radikalisierungsgeschehens”. Am Forschungsverbund Motra sind unter anderem mehrere deutsche Universitäten und das Bundeskriminalamt beteiligt. Er verfolgt das Ziel, das Radikalisierungsgeschehen in Deutschland zu beobachten und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu verbessern.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Donnerstag-1-September,coronaliveticker2068.html)

Weiter keine Maskenpflicht im Bundestag
Der Bundestag hat seine Corona-Regeln für den Herbst aktualisiert. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) schrieb an die Abgeordneten, die Maskenpflicht bleibe aufgehoben. Bas betonte jedoch, dass “weiterhin Vorsicht im Umgang miteinander geboten” sei. Die Abgeordneten sollen sich demnach weiterhin freiwillig selbst testen und an bekannte Hygienemaßnahmen halten: im Gebäude den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten, regelmäßig lüften und eine Maske tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
(https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Donnerstag-1-September,coronaliveticker2068.html)

Habt einen schönen Tag!

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN

Was gilt ab Oktober 2022?
Bundesweit geltende Maßnahmen

  • FFP2-Maskenpflicht im Luft- und öffentlichen Personenfernverkehr
  • FFP-2-Masken- und Testpflicht für den Zutritt zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Weitere Maßnahmen, die die Länder beschließen können

  • Maskenpflicht für Innenräume. Davon soll es eine Ausnahme geben, wenn ein negativer Test vorgelegt werden kann. Außerdem können die Länder beschließen, dass es für frisch Geimpfte oder Genesene (höchstens drei Monate) Ausnahmen gibt.
    Um das kontrollieren zu können, soll die Corona-App eine neue Funktion bekommen.
  • Auf der Grundlage dieser rechtlichen Möglichkeiten haben die Veranstalter und Gastronomen zusätzlich die Möglichkeit, ihr Hausrecht auszuüben, so Lauterbach. Sie könnten also für ihre jeweilige Einrichtung beispielsweise auch beschließen, dass es nur Zutritt mit frischer Impfung oder nur mit Test gibt.
  • Maskenpflicht in Schulen ab dem fünften Schuljahr

Maßnahmen, die die Länder bei einer konkreten Gefahr für die kritische Infrastruktur beschließen können
Wenn die Fallzahlen steigen und die kritische Infrastruktur bedroht ist, können die Länder in den Worten von Minister Lauterbach eine “zweite Stufe” zünden. Dazu gehören:

  • Maskenpflicht in Innenräumen ohne Ausnahmen
  • Abstandsregeln in Innen- und Außenräumen
  • Obergrenzen in Innenräumen, beispielsweise in Restaurants oder bei Veranstaltungen

(https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_92334332/neue-corona-regeln-diese-massnahmen-gelten-ab-oktober.html)

Aktuelle Landesverordnungen:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/gesundheit-verbraucherschutz/coronavirus/Erlasse-Verordnungen/2022/220621_lesefassung_BekaempfungsVO.html?nn=562f2ce4-465a-4a2b-a75c-7e423aff53c2
https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/gesundheit-verbraucherschutz/coronavirus/Erlasse-Verordnungen/2022/220719_Corona_BekaempfungsVO.html?nn=562f2ce4-465a-4a2b-a75c-7e423aff53c2

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF?1658740838

Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort durchgeführt werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht. Als Nachweis bei der Teststelle kann z.B. das auf der Internetseite des BMG eingestellte Musterformular (PDF, nicht barrierefrei, 6 KB) nach Bestätigung durch das Pflegeheim genutzt werden. Der Besuch kann aber auch durch andere Mittel, et wa eine Selbstauskunft gegenüber der Teststelle, glaubhaft gemacht werden.
(https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/T/Testverordnung/Formblatt-Pflegeeinrichtungen.pdf)

TESTZENTRUM FEHMARN
im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)
täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)
Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html#c23574

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Fehmarn und die Pandemie – die Lage am 1.9.22

Moin im September!

Gestern war Kröpelfest in Petersdorf. Die Schlange reichte fast einmal um den Dorfteich. Es gab so etwas wie Live-Musik und jede Menge Kröpel. Alles fand draußen statt und war damit recht ungefährlich für Sars-Cov2 Inzidenzen.

Anders war es vor 2 Wochen in den Bierzelten eines großen Volksfestes in Straubing. Entsprechend (Grafik 1) sind die Zahlen dort auch nach einigen Tagen explodiert auf eine 7-Tages-Inzidenz von 838. (Grafik 1)

In zwei Wochen beginnt das Oktoberfest in München. Es wird absolut nichts reglementiert werden. Masken-Tagen ist freiwillig aber natürlich möglich. Ich sehe keinen Grund, warum wir ab Ende September keine vierstelligen Inzidenzen in München sehen könnten. Aber warten wir es ab.

Für den Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein wurden im Vergleich zum Vortag am Donnerstag, den 01.09.2022 03:10 Uhr, über das Robert-Koch-Institut 101 Neuinfektionen und keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet.

Meine beiden beobachteten “Inseln”, Großbritannien und Mallorca melden übrigens deutlich steigende Werte (Grafik 2).

Unten ist ein Artikel zu Shenzhen versteckt. Man könnte denken, das sei der sprichwörtliche Sack Reis, der am anderen Ende der Welt umfällt. Allerdings bedeutet Stillstand in Shenzhen verzögert auch Stillstand für vieles in der Welt. Der Ort ist extrem vernetzt in China. Ausbrüche dort können zu Hafenschließungen führen. Elektronik aus dieser Region wird überall auf der Welt benötigt und verbaut – teilweise bisher alternativlos. Daher wird sich dieser Lockdown zeitverzögert auf die ganze Welt auswirken. Sei es durch Lieferverzögerungen, Lieferausfälle, Preisanstiege, weil z.B. teurerer Ersatz woanders eingekauft werden musste etc…

DIE BEOBACHTETEN INZIDENZWERTE ZAHLEN VON HEUTE NACHT (RKI):

OH SH D

222 238 237

(RKI)

LAGE IN SH (ZAHLEN VON HEUTE/GESTERN/VORGESTERN…)

Aktuell im KH: 290/304/268/295

Aktuell in Intensivtherapie: 24/26/24/27

Aktuell mit Beatmung: 13/14/13/11

Neu gemeldete Fälle: 1385/1567/2100/1055

Hospitalisierungsinzidenz: 4,16/3,92/4,23/5,46

INZIDENZ FEHMARN:

Inzidenz Fallzahl

161 20 (Woche bis 31.8.22)

217 27 (Vorwoche)

(Von EK errechneter Wert auf Basis letztbekannter gemeldeter Werte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen für OH und SH)

IMPFUNGEN GESTERN IN SH:

Erst Booster 2. Booster

0 204 0

(https://www.ndr.de/…/Corona-Impfquote-Aktuelle-Zahlen…)

CORONA-INZIDENZ IN SCHLESWIG-HOLSTEIN LEICHT GESTIEGEN – ACHT WEITERE TODESFÄLLE

Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen lag nach Angaben der Landesmeldestelle bei 237,4. Am Vortag hatte der Wert 236,2 betragen – am Mittwoch vergangener Woche aber noch 294,5. Binnen eines Tages wurden acht weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Insgesamt wurden im Land 1.385 Corona-Neuinfektionen gemeldet, eine Woche zuvor waren es noch 1.745. In den Kliniken werden 290 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 301). Auf den Intensivstationen liegen 24 Corona-Patienten – 3 mehr als eine Woche zuvor. Von ihnen werden 13 beatmet. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,16 und damit höher als am Vortag. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Coronavirus-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 6,01 gelegen.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-EMA-prueft…)

LANDTAG IN SCHLESWIG-HOLSTEIN DEBATTIERT AUCH ÜBER CORONA

Der schleswig-holsteinische Landtag setzt heute seine erste Sitzung nach der Sommerpause in Kiel fort. Auf der Tagesordnung steht auch der weitere Umgang mit dem Coronavirus. Zur Debatte steht ein Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen, die eine Expertenanhörung zum Thema vorbereiten lassen wollen. Nach dem Willen der FDP-Fraktion soll der Landtag die Landesregierung auffordern, sich auf Bundesebene für ein Ende der generellen Isolationspflicht bei einer Corona-Infektion einzusetzen. Außerdem dringt die Fraktion auf eine bundesweite Kommunikationskampagne zum Übergang von der Pandemie zur Endemie. Ein weiteres Thema der Sitzung sind die Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger wegen der stark gestiegenen Energiepreise.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-EMA-prueft…)

NIEDERSACHSE BRINGT MINDESTENS 50 GEFÄLSCHTE IMPFAUSWEISE IN UMLAUF

Ein 31-jähriger Niedersachse hat mindestens 50 gefälschte Impfausweise ausgestellt und in Umlauf gebracht hat. Zuerst sei im Zusammenhang mit anderen Ermittlungen ein gefälschter Impfausweis gefunden worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dieser führte zu dem Beschuldigten aus Delmenhorst. Durch eine Auswertung elektronischer Geräte konnte dann festgestellt werden, dass der Mann in mindestens 50 Fällen gefälschte Impfpässe an Empfänger im gesamten Bundesgebiet verkauft hatte. Gegen diese wurden ebenfalls Strafverfahren eingeleitet, weil sie sich des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse strafbar gemacht haben könnten.

(https://www.ndr.de/…/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am…)

KEINE CORONA-HYGIENEVORSCHRIFTEN AUF DEM OKTOBERFEST

Das erste Oktoberfest seit Beginn der Corona-Pandemie rückt näher. Wer hingeht, wird hier und dort auch Hygienespender vorfinden. Verpflichtend sind solche Maßnahmen aber nicht – weder bei den Fahrgeschäften noch in den Festzelten.

Am 17. September wird “ozapft” auf der Münchner Theresienwiese. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause findet erstmals wieder das Oktoberfest statt. Auch wenn die Pandemie noch nicht vorbei ist: Spezielle Hygienemaßnahmen sind nicht vorgeschrieben.

(https://www.br.de/…/keine-corona-hygienevorschriften…)

CHINESISCHES TECHNOLOGIEZENTRUM SHENZHEN VERSCHÄRFT MASSNAHME

Die südchinesische Technologie-Metropole Shenzhen weitet ihre Corona-Beschränkungen aus. Mindestens fünf Bezirke mit rund 13 Millionen Einwohnern seien inzwischen von der Schließung von Unterhaltungs- und Kulturbetrieben betroffen, teilen die Behörden mit. Auch Restaurants könnten weiterhin nicht oder nur eingeschränkt öffnen. Der Beginn des Schulsemesters, das eigentlich heute beginnen sollte, sei verschoben. Der größte Elektronikmarkt der Welt in Huaqiangbei bleibe geschlossen. China verfährt nach einer Null-Covid-Politik und reagiert im Vergleich zu anderen Ländern drastisch. Shenzhen meldet binnen 24 Stunden 62 Neuinfektionen, gegenüber 37 am Vortag.

(https://www.ndr.de/…/Corona-News-Ticker-EMA-prueft…)

RÜCKBLICK SEPTEMBER 2020

Auch im September 2020 steigen die Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen. Weitere Lockerungen werden daher verschoben, es kommen sogar weitere Maßnahmen wie Feier-Obergrenzen hinzu. Nach Corona-Ausbrüchen z.B. in Bars in Hamburg wird deutlich, dass Gäste oft falsche Namen in den Kontaktlisten hinterlassen – daher wird Bußgeld für Falschangaben beschlossen. Außerdem: Prostitution wird wieder erlaubt, die Fans dürfen zurück in die Fußballstadien und der Virologe Drosten ist zurück aus der Sommerpause.

RÜCKBLICK SEPTEMBER 2021

Die Große Koalition einigt sich darauf, dass in sensiblen Bereichen wie Schulen, Kitas und in der Altenbetreuung der Impfstatus der Beschäftigten abgefragt werden darf. Eine Impfpflicht für Pflegekräfte und Ärzte wird derweil weiter ausgeschlossen. In den ersten Bundesländern wird mit Boosterimpfungen begonnen. Forderungen nach einem “Freedom Day” auch in Deutschland konkurrieren mit Warnungen vor einer vierten Welle im Herbst und Winter. Und: Nach anderthalb Jahren und mehreren Verschiebungen läuft der neue James-Bond-Film “Keine Zeit zu sterben” an.

Einen schönen Tag Euch allen!

SERVICETEIL/LINKS: REGELN, TESTEN UND IMPFEN
WAS GILT AB OKTOBER 2022?

Bundesweit geltende Maßnahmen

– FFP2-Maskenpflicht im Luft- und öffentlichen Personenfernverkehr

– FFP-2-Masken- und Testpflicht für den Zutritt zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Weitere Maßnahmen, die die Länder beschließen können

– Maskenpflicht für Innenräume. Davon soll es eine Ausnahme geben, wenn ein negativer Test vorgelegt werden kann. Außerdem können die Länder beschließen, dass es für frisch Geimpfte oder Genesene (höchstens drei Monate) Ausnahmen gibt.

Um das kontrollieren zu können, soll die Corona-App eine neue Funktion bekommen.

– Auf der Grundlage dieser rechtlichen Möglichkeiten haben die Veranstalter und Gastronomen zusätzlich die Möglichkeit, ihr Hausrecht auszuüben, so Lauterbach. Sie könnten also für ihre jeweilige Einrichtung beispielsweise auch beschließen, dass es nur Zutritt mit frischer Impfung oder nur mit Test gibt.

– Maskenpflicht in Schulen ab dem fünften Schuljahr

Maßnahmen, die die Länder bei einer konkreten Gefahr für die kritische Infrastruktur beschließen können

Wenn die Fallzahlen steigen und die kritische Infrastruktur bedroht ist, können die Länder in den Worten von Minister Lauterbach eine “zweite Stufe” zünden. Dazu gehören:

– Maskenpflicht in Innenräumen ohne Ausnahmen

– Abstandsregeln in Innen- und Außenräumen

– Obergrenzen in Innenräumen, beispielsweise in Restaurants oder bei Veranstaltungen

(https://www.t-online.de/…/neue-corona-regeln-diese…)

Aktuelle Landesverordnungen:

https://www.schleswig-holstein.de/…/220621_lesefassung…
https://www.schleswig-holstein.de/…/220719_Corona…

Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein über die Anordnung zur Absonderung (Isolation) vom 22.07.2022 https://www.kreis-oh.de/media/custom/2454_3585_1.PDF…

Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort durchgeführt werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht. Als Nachweis bei der Teststelle kann z.B. das auf der Internetseite des BMG eingestellte Musterformular (PDF, nicht barrierefrei, 6 KB) nach Bestätigung durch das Pflegeheim genutzt werden. Der Besuch kann aber auch durch andere Mittel, et wa eine Selbstauskunft gegenüber der Teststelle, glaubhaft gemacht werden.

(https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/Formblatt…)

TESTZENTRUM FEHMARN

im Testzentrum Mummendorfer Weg (hinter Fleggard, gegenüber der Inselklinik)

täglich (ebba app vorher installieren: https://ebba.fehmarn-schnelltest.de/)

Täglich 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

ACHTUNG: NEUE REGELUNGEN AB 30.6.22

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/…/faq-covid…

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Waldbrandgefahr – Weltenbrandgefahr

Viele Ereignisse könnten den Ukraine-Krieg beeinflussen.

Noch hat niemand das Thema “Waldbrände” und “Steppenbrand” auf dem Schirm. Im Osten der Ukraine und damit Süden Russlands wird es jeden Sommer sehr heiß. Auch dieses Jahr. Während in Zeiten, in denen der Aggressor Russland lediglich die Krim überfallen hatte, konnte die Feuerwehr im Falle eines Falles noch vieles retten.

Dieses Jahr gilt das nicht mehr:

1. Wälder, Steppen und Felder im Osten der Ukraine sind vielfach vermint oder zumindest unzugänglich wegen teilweise nicht explodierter Munition.

2. Die Feuerwehren, wenn sie nicht schon dem Überfall Russlands zum Opfer gefallen sind, sind personell und fahrzeugtechnisch absolut am Limit, denn der feige Nachbarstaat schießt aus der Ferne alles in Brand, was er bekommen kann. Sehr gerne Wohnhäuser und Gebäude, in denen sich viele Zivilisten aufhalten oder Schutz suchen.

Heute herrscht maximale Waldbrandgefahr.
Wenn der Wind so bleibt, wie er aktuell gemeldet ist, dann kommt er aus Nordwesten. Er würde entstehende Feuer anfachen und nach Südosten hin treiben. Der Wind macht auch vor der Ukrainisch-Russischen Grenze dann nicht halt. Großstädte wie Rostov am Don und Volgodonsk könnten damit Opfer der von den eigenen Leuten entfachten Katastrophe werden.

Und natürlich unglaublich viele Menschen und Tiere auf Ukrainischem und Russischem Gebiet…

Nur ein absolut Verrückter würde in dieser Situation Befehle zum Abschießen irgendwelcher Waffen geben. Und nur absolut fanatische Menschen, die nicht mehr denken und fühlen können, würden auf Knöpfe und Abzüge drücken.

Hoffen wir, dass das Wunder eintritt, dass entgegen aller Wahrscheinlichkeit keine Waldbrände dort entstehen, denn die Worte “außer Kontrolle”, das wir aus Spanien, Portugal und Frankreich jetzt täglich hören, hätten einen apokalyptische Klang, wenn wir sie im Zusammenhang mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hören würden…

Allerdings ist die Hoffnung gering, fast schon prophetisch klingt es aus Russland:

“…Für den Fall, dass die Ukraine im Zuge eines Gegenangriffes versuche, die Krim zurückzuerobern, werde über sie das „Jüngste Gericht“ hereinbrechen, und zwar „sehr schnell und schwer…“, so die Worte Dmitri Medwedews von gestern.
(https://www.fr.de/politik/ukraine-krieg-russland-drohung-nato-putin-medwedew-atomwaffen-news-zr-91674125.html)

Blick hinter die Kulissen meines neuen Reiseromanes

Mail: 25.06.17 / Von: JOlbricht / AN: JOlbricht / Betreff: erster Brief an Papa

Lieber Papa,

Lieber Jong Dae,

Hallo Herr Kim,

Du,

Sie,

Wie redet man überhaupt seinen Vater auf Koreanisch an? Ich weiß es nicht. Denn ich habe Dich schon verloren, bevor ich überhaupt reden konnte. Ich habe mit Mama über Dich gesprochen. Später. Aber da war es der Papa. Und der war weg. Total weg. Bevor ich ihn überhaupt richtig in mich aufsaugen konnte. Bevor ich überhaupt bewusst Deine Umarmung genießen konnte. Bevor ich in der Lage war, Dir zu sagen, was ich für Dich fühle. Ja, was fühle ich denn? Was fühlte ich denn? Papa, das wird für uns beide nicht einfach. Was ich jetzt mache. Ich schreibe Dir, einem total wichtigen Menschen, der Ursache für überhaupt meine Existenz ist. Und für Dich. Weil, ich kann nicht wissen, ob Du das überhaupt einmal lesen wirst. Und dann, was Du fühlen wirst, wenn Dein Baby, Dein Kind, Deine Jessica Dir schreibt. Ob Du überhaupt etwas fühlen wirst? Hat man Vatergefühle, wenn man fast 30 Jahre lang sein Kind nicht gesehen hat?

Scheiße! Dein Fleisch und Blut hockt hier in Frankfurt in einer Altbauwohnung in der Küche, und heult dass die Tastatur fast schon glänzt.

Papa. Das wird nicht einfach mit uns beiden. Weißt Du, was ich von Dir habe? Ich meine, außer meinen schwarzen Haaren, und diesen Augenbrauen, die Richtung Nase buschig sind und nach außen zu feinen Linien werden? Nichts habe ich weiter. Außer einem Schwarzweißfoto vom Tag irgend einer Diplomübergabe. Du hast ein weißes Hemd an. Eine Krawatte mit irgendwelchen runden Symbolen und Blumen drauf. Und Du hast so liebe und so gütige Augen. Kein Wunder, dass Mama sich in Dich verliebt hat.

Aber zurück zu uns beiden. Einen ganz großen Schatz habe ich. Etwas, was Du berührt hast. Etwas, was Du da gelassen hast, als Du komplett und fast spurlos aus unserem Leben verschwunden bist. Ich kann es sehen. Ich kann es anfassen. Und ich kann es hören. Seit meinem Geburtstag schlafe ich mit dem Geräusch ein, was mich mit Dir verbindet. Ich weiß fast nichts mehr. Ich erinnere mich nicht. Und das Wenige, da weiß ich nicht, ob ich es aus Erzählungen von Mama habe, oder wirklich mich selbst erinnere. Aber, Papa. Das eine Geräusch das habe ich immer bei mir, seit es mir Mama im April zu meinem Geburtstag geschenkt hat. Du hast es damals ihr geschenkt. Damals, 1989 in Dresden.

Erinnerst Du Dich überhaupt daran, was Du ihr geschenkt hast?

Erinnerst Du Dich, wenn sie die Uhr abends abgelegt hatte, dass Du sie immer genommen und mir vorsichtig ans Ohr gehalten hast?

Hast Du das gemacht, weil ich Dich genervt habe, und Du mich damit still kriegen konntest?

Oder hast Du es gemacht, weil Du mich liebtest und ich das Geräusch so toll fand?

Ich hoffe so, dass Du mir dieses kleine, zarte Geräusch als Baby gegeben hast, weil Du mich geliebt hast, und weil Du auch ein kleines Bisschen stolz warst? Auf mich? Ja?

Papa, das wird alles gar nicht einfach mit Dir und mir. Ich weiß nicht, ob Du überhaupt weißt, was eine Mail ist? Und wenn ja, ob Du eine Mailadresse hast? Ich möchte Dir schreiben. Ich möchte, dass Du es liest. Und weiß nicht, wohin ich es schicken, wem es zeigen soll. Und dabei kommen wir Dich doch bald sogar besuchen. Wie kann ich Dir das sagen? Uns ankündigen? Willst Du mich überhaupt sehen? Kennenlernen? Eigentlich ist es so traurig, dass der eigene Vater die Tochter erst kennenlernen müsste, oder? Ich habe einen Plan. Eigentlich hatte Andreas den Plan. Den kennst Du nicht, und er ist der wichtigste Mann in meinem Leben. Mit Arnulf, den Du auch nicht kennst. Und mit Dir natürlich. Andreas hat gesagt, es ist falsch, Dir nicht zu schreiben. Und es ist nicht wichtig, wann welcher Brief bei Dir ankommt. Aber für mich soll es wichtig sein, überhaupt Dir zu schreiben.

Also, ich schreibe jetzt ab und zu einen Brief an Dich, Papa. Per Mail. An meine eigene Mailadresse. Ich weiß, das ist doof. Aber Deine habe ich ja nicht. Und dann schiebe ich alle Mails für Dich ungelesen in einen Ordner mit dem Namen Papa.

Und irgendwie. Ach, ich weiß doch auch nicht. Aber ich wünsche mir, dass Du das irgendwann liest. Und ich möchte irgendwann eine Antwort in meiner Mail finden, von Dir. Von meinem Papa. Muss ja kein Roman sein. Ich glaube, würde verrückt, wenn da auf einmal eine Mail von Dir wäre.

Papa, Deine Tochter wünscht sich gerade nichts so sehr, wie eine Umarmung von Dir. Keine Erklärung. Kein Gespräch. Keine Übersetzung durch irgendwen. Einfach dieses Gefühl, dass eine Tochter einen Papa hat. Das möchte ich haben. Und bis diese Mail kommt, höre ich das Geräusch, das Du definitiv gehört hast. Vor 28 Jahren, als Du an meine Wiege gekommen bist mit dieser riesengroßen Uhr.

Deine noch (?) fremde Tochter Jessica

Tik Tak Tik Tak

Mit nur meinen beiden kleinen Füßen im Sand

Liebe Oma Lene,
ich bins, deine Fenja,
Hier ist es kalt. Und es regnet. Aber die Seeluft ist toll. Sie würde Dir auch gefallen. Ich habe einen Platz gefunden, an dem Du mit dem Rollstuhl richtig nah ans Wasser fahren könntest. Du könntest deine Füße in den Sand halten. Natürlich nur, wenn Du das magst, denn die Muschelscherben piken ein bisschen.
Mama hat mir dann erzählt, als Du ins Krankenhaus gekommen bist. Es war nichts Schlimmes, hat sie gesagt. Und ich habe ein Bild für Dich gemalt, wie Du in Deinem Rollstuhl neben mir hier auf dem Deich sitzt und wir beide zusammen der Sonne zuschauen, wie sie da hinten, im Meer untergeht. Eigentlich geht die Sonne in den letzten Tagen nicht im Meer unter. Sie verschwindet hinter den Wolken über dem Meer. Sie ist plötzlich früher weg, als man will, und mir wird dann immer kalt.
Du bist auch früher weg gewesen, als ich wollte. Es war nichts Schlimmes, haben sie gesagt. Aber Du bist trotzdem daran gestorben, weil sie nicht wussten, was sie dagegen tun können. Wir haben dich nicht besuchen können. Weil wir so weit weg wohnen, hier auf Fehmarn. Und wir haben Dich nicht besuchen dürfen.
Ich habe jeden Tag mit Dir mit dem Handy gesprochen. Ich habe Dich mit ans Meer genommen. Zu diesem Platz. Zu diesem Strand. Und ich habe mich immer gefreut, wenn Du auf meinem Display warst.
Du bist hier geboren Oma Lene. Du gehörst zu Fehmarn. Es ist nicht gut, dass Du so weit weg umgezogen bist damals, wegen Karl, und wegen seiner Arbeit. Du hast uns immer gefehlt. Und es war immer schön, wenn Du hier, in Deinem Zuhause, in dem wir nun ohne Dich leben, zu besuch gewesen bist. Es war in den Wochen immer Dein Haus. Du hast so viel Liebe und Wärme mitgebracht. Das hat immer so lange gereicht, bis Du wieder gekommen bist beim nächsten Mal.
Und wir haben gewusst, wie bei der Sonne: Immer wenn sie geht, kommt sie auch wieder. Auch bei Dir haben wir das gewusst.
Aber Du bist nicht mehr so oft gekommen. Irgendwann nicht mehr. Du hattest nicht mehr die Kraft für die langen Reisen. Und Mama und Papa konnten in der Saison nicht von der Insel weg. Also haben wir Dich immer im Winter besucht zu Deinem Geburtstag.
Im letzten Februar haben wir Deinen 91. Festtag gefeiert. Es waren nicht viele Menschen da. Es war schön, in diesem Wohnheim. Mit Kerzen. Mit Geschenken. Onkel Fiete hat sogar sein Akkordeon von der Insel mitgebracht und wir haben alle das Fehmarn-Lied gesungen. Und dann hast Du ein bisschen geweint.
Danach habe ich Dich nie mehr wirklich gesehen. Nur im Handy. Im März kam Corona. Papa und Mama konnten nicht arbeiten, weil keine Touristen auf Fehmarn erlaubt waren. Und im März kam auch der Anruf, dass Du ins Krankenhaus gebracht worden bist. Aber wir sind nicht zu Dir gefahren.
Niemand durfte zu Dir. Und Du durftest nicht raus. Eine Krankenschwester hat ein Handy und manchmal hat sie mir Dir zusammen bei mir angerufen. Dann haben wir uns gesehen. Es ging Dir nicht gut, Oma Lene. Aber wir haben gelächelt und gesagt, dass alles gut werden wird. Die Ärzte haben das Dir ja auch gesagt. Die Ärzte und Schwestern waren versteckt hinter weißen und grünen Anzügen und Masken wie beim Zahnarzt.
Und immer, wie bei der Sonne, wenn sie untergeht, und ich sie gerne mit Dir gemeinsam verabschieden möchte, habe ich mich gefreut. Weil ich wusste: Es wird einen neuen Tag geben und einen neuen Anruf.
Aber an dem einen Tag kam der Anruf nicht auf meinem Handy, sondern auf dem von Mama. Mama war sehr still. Dann war sie sehr traurig. Und das ist sie jetzt auch immer noch.
Oma Lene, Du bist an dieser neuen Krankheit gestorben. Diese Krankheit hat gemacht, dass ich nicht bei Dir sein konnte, als es Dir schlecht ging. Ich konnte nicht bei Dir sein, als ich Deinen Trost brauchte. Und ich konnte nicht bei Dir sein, als Du „bestattet“ wurdest.
Ich habe das Schiff gesehen. Von unserem Platz auf dem Deich aus Oma. Von dort, wo Dein Rollstuhl stehen sollte, mit Dir drin. Mit Deinen Füssen neben meinen Füssen im Sand. Es hat lange getutet und Papa und Mama haben mich in den Arm genommen und gesagt, dass Deine Asche jetzt dem Meer übergeben wird. Und dass es Dein Wunsch war, wieder nachhause zu kommen.
Oma Lene. Mama kann mich nicht so trösten wie Du. Papa kann das auch nicht. Ich habe Dir ein Bild gemalt von dem Schiff. Und zusammen mit diesem Brief stecke ich es für Dich jetzt in eine Flasche und werfe sie ins Meer. An Deinem Strand. Auf Deiner Insel.

Mit nur meinen beiden kleinen Füßen im Sand.
Fentje

Diese Kurzgeschichte habe ich 2020 geschrieben. Sie wurde im Buch “Fehmarn hat zu” veröffentlicht.

“Fehmarn hat zu” und das Buch “Mit-Gefühl” gibt es überall, wo es Bücher gibt. In den Buchhandlungen auf Fehmarn und auf dem Festland, und natürlich auch im Internet.

Wer es direkt bei mir kaufen möchte, gerne mit Signatur, darf mich einfach anschreiben: Kontakt

Buch “Fehmarn hat zu”

Ich durfte mitwirken. Und ich freue mich, einer der vielen Autoren zu sein, die dank Elke Rathsfeld und Claudia Czellnik die Gelegenheit bekamen, mit einem Beitrag vertreten zu sein. Zeitgeschichtlich, zauberhaft, liebevoll, nachdenklich, ganz besonderes eben.

Und damit vielleicht ein Geschenk von besonderen Menschen für besondere Menschen in einer besonderen Zeit?

Fehmarn hat zu!

Auf einmal war das Betreten der Ostseeinsel Fehmarn verboten!

Es war eine ganz besondere Situation zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020, als die Inseln in Schleswig-Holstein abgeriegelt wurden, auch die mit einer Brücke – das Urlaubsparadies Fehmarn.
Es bedeutete, dass alle Feriengäste die Insel verlassen mussten und acht Wochen lang keine mehr kommen durften.
Die Insulaner waren unter sich – so wie seit über siebzig Jahren nicht mehr. Das machte Elke Rathsfeld und Claudia Czellnik, beide auf Fehmarn lebend, neugierig, ob dazu die Inselbewohner und ihre Festlandnachbarn Worte finden würden, die zu Beiträgen für dieses besondere Buch erwachsen könnten. Willkommen waren persönliche Eindrücke wie auch fiktive Texte aus der Zeit des coronabedingten Lockdowns.
So entstand diese Sammlung aus ganz unterschiedlichen Werken wie Kurzgeschichten, Krimis, Slam, Gedichten, Satire und Fiktion.
Tauchen Sie mit uns ein in diese außergewöhnliche Zeit: Fehmarn hat zu!

Kurzgeschichten, Krimis, Slam, Gedichte, Satire und Fiktion von der „abgeriegelten“ Insel Fehmarn
Titel-Illustration von Matze Latza

Auch ich bin unter den Autoren, man findet mich ab Seite 38. Hier die ersten Sätze:

Bestellmöglichkeiten für das Buch:

Titel: Fehmarn hat zu!
Autoren: Elke Rathsfeld, Claudia Czellnik, Eckhard A. Kretschmer und viele andere
ISBN Taschenbuch: 978-3-947636-11-2
ISBN ebook: 978-3-947636-21-1
Seiten: 120
Preis: 9,90 € inkl. 7% USt.

Das Buch ist erschienen bei der Median Agentuer Czellnik

Bei jedem Buchhändler

Damit macht Ihr mir die grösste Freude. Denn auch die Buchhändler leiden unter der Corona-Epedemie. Sie mussten in den letzten Monaten teilweise verzweifelt mit ansehen, wie ihre Marktanteile sich in Richtung „Online-Versand“ bewegten. Ein Grund, warum ich meine Bücher nicht direkt bei dem Print-On-Demand-Service bei Amazon herausbringe ist, dass ich die lokalen Buchhändler damit unterstützen möchte, dass meine Bücher eben in jeder Buchhandlung erhältlich sein sollen.
Auf Fehmarn, in Heiligenhafen und Oldenburg gibts das Buch in den Buchhandlungen:

Natürlich kann man das Buch auch direkt von mir bekommen. Auf Wunsch sogar mit Signatur. Entweder schreibt Ihr mir dafür eine Mail an ek@eakretschmer.net oder kontaktiert mich über Facebook, oder ihr kommt einfach in meinem Geschäft hier auf Fehmarn vorbei:
– Babykutter Fehmarn, Sahrensdorfer Strasse 2, Burg auf Fehmarn

Euer Eckhard A. Kretschmer

Die Autoren und Autorinnen des Mitmachbuches:

  • Bader Abu Saymeh
  • Polina Abu Saymeh
  • Elke Andresen
  • Dr. Stephan von Brandis
  • Barbara Brock
  • Franco Confetti
  • Claudia Czellnik
  • Amrei Fock
  • Gesine Hansen
  • Michael Kirchner
  • Wencke Köneking
  • Frank Pleiser
  • Dr. Elke Rathsfeld
  • Gaby Reimers
  • Corina Schultz
  • Eckhard Kretschmer
  • Helmut H. Krüger
  • Beate Neubauer
  • Matthias Offner
  • Merle Schürmann
  • St. Katharinen Chor
  • Großenbrode
  • Marisa Störtenbecker
  • Ingrid Witt

Korrektorat : Marina Reif

Volkstrauertag – Frieden, von dem wir niemanden ausschliessen?

Heute ist Volkstrauertag. Ich bin 1967 geboren. Für mich könnte dieser Tag ein wenig wenig antiquiert wirken. Es könnte für mich einer dieser Sonntag sein, die ein „junger“ Mensch eher unter Brauchtumspflege einordnen würde, ein Sonntag, der sich in die Reihe der Sonntage einreiht, die im Herbst die Sonne, das Licht und die Fröhlichkeit immer kleiner werden lassen, bis hin zum Totensonntag, mit dem ich etwas anfangen kann. Denn da machen alle Menschen die Gräber ihrer Verstorbenen schön. Es werden ganz viele Grablichter aufgestellt und so manche Familie erinnert sich mehr als sonst an die in diesem, und in den Vorjahren verstorbenen Familienangehörigen.

Ich habe diesen Tag genutzt, um ein wenig mehr als sonst zuzuhören, um ein wenig mehr als sonst zu versuchen, zwischen dem, was ich denke, zu wissen, und dem, was man historische Fakten nennt, eine Versöhnung stattfinden zu lassen.

Denn Versöhnung ist eines der Zauberworte, mit dem man denen, für deren Andenken so ein Volkstrauertag gedacht ist, gerecht werden könnte.

Ich selbst kenne diesen Tag seit meiner Schulzeit. Nein. Zuhause war er kein Thema. Aber als Ersatz-Organist eines Jugendchores, der auch bei öffentlichen Veranstaltungen auftrat, probten wir auch für den Volkstrauertag. Unmittelbar damit verbunden war für mich in meiner Jugend der VdK, den man damals noch „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“ nannte. In ihm waren ehemalige Soldaten vereinigt, die Treffen abhielten, sich an alte Zeiten, Kriegszeiten, Notzeiten gemeinsam erinnerten. In ihm war auch der Invalide ohne Beine, der in meiner Kindheit immer mit einem besonderen Rollstuhl in meinem Stadtteil unterwegs war, den er mit den Armen bedienen konnte. Elektrorollstühle gab es damals noch nicht.

Heute Morgen erfuhr ich im Radio, dass der Volkstrauertag keine Schöpfung einer Veteranen-Organisation der Hitler-Armeen ist, sondern, dass der Volkstrauertag vornehmlich vom VdK zusammen mit der SPD gefordert und etabliert, und einen Tag nach dem Tod Friedrich Eberts im Parlament der Weimarer Republik 1919 zum ersten Mal durchgeführt wurde. So gut wie jede Familie hatte seinerzeit Gefallene zu beklagen. Persönliche Schicksale fanden ein jähes Ende. Die Kriege des letzten Jahrhunderts bestanden noch zu einem großen Teil daraus, dass unermesslich viele wertvolle Menschen auf der einen Seite in den Kampf zogen, um unermesslich viele Menschen auf der anderen Seite zu ermorden.

Es war weniger ein Gedenken der Helden einer Sache oder Ideologie, sondern ein Andenken an die so jung und so sinnlos gefallenen Väter, Brüder, Söhne und Enkel. Damit war der Tag von Anfang an ein tränenüberströmter Tag des Rufes nach Frieden.

Als Kirchenorganist nehme ich an solchen Veranstaltungen automatisch teil. Und habe auch heute genau zugehört. Und auch beobachtet. In einem der Dörfer auf Fehmarn habe ich seit Jahren das erste Mal wieder Soldaten in Uniform gesehen. Zwei Marine-Soldaten standen am Ehrenmal. Sie waren unter Beachtung der Pandemievorschriften nicht mit in der Kirche gewesen und standen dort in ihren sehr dunkelblauen oder schwarzen Paradeuniformen und Kopfbedeckungen mit olivgrünen Masken. Diejenigen, die der Toten gedachten, waren bis auf zwei Ausnahmen alle so alt, dass sie mit Sicherheit noch direkte Angehörige im Zweiten Weltkrieg verloren haben könnten. Junge Menschen waren nicht zu sehen.

Der zweite Gottesdienst, diesmal im Inselwesten, endete außen vor der Kirche. Nicht am Kriegerdenkmal des Ortes, das es durchaus auch gibt, Am Dorfteich, ungefähr 300 Meter von der Kirche entfernt, sondern an einer Gedenktafel für Zwangsarbeiter, die vor wenigen Wochen erst enthüllt wurde, auf der die Namen der auf Fehmarn verstorbenen Zwangsarbeiter aufgeführt sind. Die Recherchen dazu hatten einige Schülerinnen und u.A. die Frau des örtlichen Pastors sorgfältig durchgeführt.

Die Schülerinnen waren nicht die einzigen jüngen Menschen, die an der Zeremonie teilnahmen. Insgesamt war der Altersdurchschnitt deutlich niedriger. Der Kreis derer, denen man gedachte, war, wenn man die Worte des Pastors verglich, in beiden Gemeinden gleich, und seine Worte entsprachen dem, was der ehemalige Bundespräsident an jenem Tag auch gesagt hatte:

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.
Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern,
und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Ich wurde immer versöhnte mit diesem Tag, der mir ursprünglich als Kind sehr militaristisch, sehr kriegsverherrlichend und irgendwie sehr auf eine einige Gruppe Menschen beschränkt vorkam.

„Opfer von Gewalt und Krieg, Kinder, Frauen und Männer aller Völker“ wurden betrauert. Würdevoll. Menschlich. Bei beiden Veranstaltungen. Es ging also an diesem Tag nicht nur um Menschen deutscher Herkunft, die in Uniform vom Feind getötet worden waren, sondern, um wirklich alle Opfer von Gewalt und Krieg?

Die Hinterbliebenen, Nachkommen, Freunde von Verstorbenen trauerten gemeinsam und würdevoll.

Es ging nicht mehr um Uniformierte, die Ehrenwache für Uniformierte halten. Es waren Menschen, die um Menschen trauerten. Egal, welches Volk, welche Armee, welches Schicksal, welche Ungerechtigkeit sie zu einem der betrauerten Opfer gemacht hatte.

Die Lebenden waren sich nahe beim Gedenken an diese Opfer Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wird eine solche Veranstaltung in Zukunft überflüssig? Die meisten Deutschen kennen im Alltag keine Armee mehr. Sie haben schon lange keine uniformierten Soldaten persönlich und aus der Nähe gesehen. Gut. Wir sind weltweit an einigen Krisenherden mit Soldaten vertreten. Man darf sich fragen, ob das so sein muss. Man darf und muss akzeptieren, wenn es Menschen gibt, die der Auffassung sind, dass die freiheitlich demokratische Grundordnung Deutschlands auch durch eigenes Personal am Hindukusch verteidigt werden muss.

Überflüssig wird eine solche Veranstaltung aber schon deshalb nicht, weil uns die Toten zweier Weltkriege, die Opfer von Verfolgung, Ausrottung, Diskriminierung nie egal sein werden.

Und wenn wir, was in der heutigen Zeit der inflationären Verfügbarkeit an Informationen in Echtzeit aus allen Weltregionen der Normalzustand ist, sehen, wieviele Menschen täglich in Kriegen sterben, auf der Flucht vor Verfolgung, vor Gewalt, vor Hunger, vor Diskriminierung, an Krankheiten, die es vorher nicht gab und durch Strahlungsfreisetzung, die es ohne Menschen nie geben würde, fragte ich mich heute, wie schön, wertvoll und richtig es doch wäre, wenn dieser Volkstrauertag, der absolut nichts Nationalistisches, Faschistisches in sich trägt, sondern eine Gelegenheit für die Lebenden ist, gemeinsam um diejenigen aller Völker zu trauern, die durch Krieg, Gewalt, Verfolgung und so viel mehr ums Leben gekommen sind, und vermisst werden. Individuell von Menschen, denen sie nahe waren, und die ihnen nahe waren.


Unter uns leben Menschen, die in den letzten Jahren, Monaten, Wochen, ja Tagen Angehörige in Kriegen verloren haben, die wir nur aus dem Fernsehen kennen. Unter uns leben Menschen, die der Verfolgung und Töten aufgrund ihrer Einstellung, ihres Glaubens, ihrer Religion gerade noch so entkommen sind, und deren Angehörige es nicht alle geschafft haben, sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen.

Von diesen Menschen war niemand da heute. Am Volkstrauertag. Zur Erinnerung. Es war der Tag, an dem es heißt:

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.
Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern,
und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Ich wurde immer versöhnte mit diesem Tag, der mir ursprünglich als Kind sehr militaristisch, sehr kriegsverherrlichend und irgendwie sehr auf eine einige Gruppe Menschen beschränkt vorkam.

Mein Wunsch an die Menschheit ist, dass wir alle Grenzen abbauen, die uns daran hindern, gemeinsam als Menschen zu trauern, sich zu trösten, sich zu erinnern, und zu gedenken. Ich wünsche mir Volkstrauertage in Zukunft, die für alle offen sind, und an denen alle Menschen denen gedenken, die sie vermissen, weil sie zu früh gestorben sind. Egal, wo sie geboren wurden, wie sie nach Deutschland gekommen sind, was sie glauben, was sie erlebt haben, und welche Sprachen sie sprechen.

Denn das ist in meinen Augen einer der wichtigsten Schlüssel zu dem, was wir alle suchen, egal welche Sprache wir sprechen, und wie und wo wir aufgewachsen sind:

Frieden

Eckhard A. Kretschmer
Kantor, Organist und Autor auf Fehmarn

Gedenkveranstaltung – eine Absage

Liebe Mitmenschen,

schweren Herzens muss ich die Veranstaltung zum Gedenken an die Reichskristallnacht absagen, die für den Abend des 9. November 2020 geplant war.
Schweren Herzens, weil dieses Datum absolut zu denen gehört, die nicht vergessen werden dürfen. Schweren Herzens auch, weil Fehmarn zwar keine direkte und mit Namen und Einzelschicksalen dokumentierbare Geschichte der Judenverfolgung vorweisen kann, weil es zum Zeitpunkt der Machtergreifung keine Juden auf Fehmarn gab, hier auf der Insel wurden Zwangsarbeiter ausgebeutet, ermordet und verscharrt, so war es doch Rückzugsraum für relevante Persönlichkeiten des Massenmordes am jüdischen Volk. Himmler (Ehrenbürger Fehmarns) und Heydrich, der eine besondere familiäre Beziehung zu Fehmarn pflegte, und dessen Witwe noch viele Jahrzehnte hier lebte, luden gerne ihre Akkus auf, um anschliessend dem Diktator Adolph Hitler zu diensten zu sein bei seinem perfiden, wiederwärtigen Plan, das Jüdische Volk auszulöschen.

Fehmarn hatte durchaus auch seine nationalsozialistische Geschichte. Schon ab April 1933 eine Adolf-Hitler-Strasse (die Breite Strasse in Burg) und einen Adolf-Hitler-Platz (in Petersdorf). Es hat aber auch den Bürgermeister Claus Lafrenz gegeben, der sich 1933 den Nazis in den Weg stellte und sich z.B. seinerzeit weigerte, Hakenkreuzflaggen am Rathaus aufziehen zu lassen. Er wurde nur wenige Monate nach seiner deutlichen Intervention und seinem erzwungenen Rücktritt tot im Ostersoll aufgefunden.

Ich möchte hier Hans-Christian Schramm, Lehrer, Heimatforscher und Autor zitieren:
„…Fehmarn war in der Zeit von 1933 bis 1945 keineswegs eine Insel der Glückseligen, auf der man von Hitler und den Nazis nichts wissen wollte und mit denen man nichts zu tun gehabt hätte. Jede Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aber an den Gedenkstätten auf unserer Insel widerspricht dieser Vorstellung…“

Der Ort, den ich bereits voriges Jahr für eine Gedenkveranstaltung auserwählt hatte, ist der ehemalige Jüdische Friedhof Fehmarns. Zuwanderer aus Lübeck-Moisling gründeten im 19. Jahrhundert in Burg auf Fehmarn eine Kleinstgemeinde. 1800 legte die Gemeinde auf einem dreieckigen Grundstück an der Straße in Richtung Blieschendorf einen Friedhof an. 1879 fand dort die letzte Beerdigung statt. In den Jahren danach muss sich die jüdische Gemeinde aufgelöst haben. Als 1923/24 die Sundchaussee ausgebaut wurde, gab es auf Fehmarn keine Juden mehr. Sichtbare Grabstätten sind nicht mehr vorhanden. 1957 wurde auf dem Areal ein Gedenkstein gesetzt und 1958 wurde das Grundstück mit einer Hecke umgeben und das Innere zu einem Rasenplatz umgestaltet. Der Gedenkstein wurde 2007 erneuert.

Die Veranstaltung findet nicht statt.

Das Mahnmal unter den Bäumen an der Straße zwischen Blieschendorf und Burg ist aber zugänglich.

Mir persönlich würde es viel bedeuten, wenn im Laufe des 9. und 10. November Menschen einzeln, wie es die Corona-Regeln vorsehen, dort hingehen würden, und vielleicht ein Friedhofslicht, vielleicht auch einen kleinen Stein an diesen Ort mitbringen könnten, wie es im Judentum Brauch ist:

Friedhöfe werden im Judentum als Bet Hachajim (Ort des Lebens) oder Bet Haolam (Ort der Ewigkeit) bezeichnet. Jüdische Gräber dürfen nicht eingeebnet werden, sondern sollen ewig bestehen. Anstelle von Blumen werden kleine Steinchen auf Gräber gelegt. Der Brauch stammt vermutlich daher, dass früher schwere Steine auf Gräber gelegt wurden (z.B. in der Wüste), um die Toten vor wilden Tieren zu schützen und damit die Totenruhe zu gewährleisten. Auch symbolisieren Steine Ewigkeit und Unvergänglichkeit und stehen als Symbol für die Seele, die ebenfalls unvergänglich ist.

Ich danke allen, die ihre Teilnahme zugesagt hatten, u.A. den Pastoren, dem Bürgermeister, und vor allem den geduldigen Behörden, die die Veranstaltung genehmigt hatten, das Hygienekonzept akzeptierten, und auch jetzt mit mir überlegten, wie man im kleinen Rahmen dennoch ein Gedenken zulassen könnte.

Für mich ist eine Lehre aus den 12 Jahren Nationalsozialismus und meiner persönlichen Lebenserfahrung mit vielen wunderbaren Menschen vieler Religionen, dass eines wichtig ist:

Solidarität – und zwar mit jedem und allen!

Diese Solidarität muss in diesen Zeit auch all denen gelten, für die eine Corona-Infektion nicht nur eine “Grippe” sondern schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen bis hin zum Tod bedeuten könnte. In diesem Sinne können wir, meiner Meinung nach, kein anderes Zeichen setzen, als das der Solidarität, und nicht gemeinsam und in Gruppen diesem Datum gedenken.

Lassen Sie uns alle den 9. und 10. November dafür nutzen, einzeln, aber doch gemeinsam mit Kerzen und Steinen zu zeigen:

Wir vergessen nicht – wir sind solidarisch. Mit den Toten – und mit den Lebenden, die in Gefahr sind. Überall. Bei uns auf Fehmarn, in Deutschland, weltweit.

Noch einmal Hans-Christian Schramm:
“Wir sollten die Warnung, dass die Barbarei meist nur unter einer dünnen Decke der Zivilisation verdeckt ist, nicht vergessen. Was einmal geschah, kann wieder geschehen. Seid wachsam und wehret den Anfängen! Menschenrecht und Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif!“

Mit nachdenklichen Grüßen aus Petersdorf

Ihr Eckhard A. Kretschmer
Kantor und Autor

Wie geht es XT41?

Liebe Freunde, liebe Leser, liebe Zuhörer, liebe Tierfreunde, liebe Tierschützer, liebe Tierrechtler,

Ich habe lange keinen Beitrag mehr auf meiner Seite veröffentlicht, und möchte Euch heute direkt ansprechen.

Der 19. Oktober ist ein ganz besonderer Tag!

Warum ganz besonders? Morgen vor einem Jahr fand die erste von mehreren Großdemonstrationen gegen das Skandal-Labor LPT statt. Es gab seit Jahren, ja seit Jahrzehnten Proteste. Sehr hartnäckige, nachhaltige, unnachgiebige Proteste. Proteste, die die Mitarbeiter der Laborstandorte in Hamburg-Neugraben und in Mienenbüttel mehr zermürbten, als lange Zeit bekannt war. Nachdem im Jahr 2019 einige Monate lang ein Mann, eingeschleust von der Tierrechtsorganisation SOKO Tierschutz, in dem Mienenbütteler Labor gearbeitet hatte, und unzählige Beweise für unfassbare Tierquälerei, Schlamperei, Fälscherei und jede Menge strafrechtlich zu prüfendes Handeln in Bild und Videomaterial erstellt hatte, waren vor einem Jahr diese Bilder der Presse übergeben und zur besten Sendezeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Weitere Großdemonstrationen, z.B. in Wankendorf, wo versteckt hinter einer Biogas-Anlage ein weiteres Labor des Betreibers LPT agiert, aber auch im Zentrum Hamburgs, folgten. Die letzte Großveranstaltung, an der ich teilnehmen konnte, fand am 8. Februar dieses Jahres in Hamburg statt. Auf dem Rathausmarkt forderten viele hundert Demonstranten die Schließung der Labore des LPT, ja aller Tierversuchslabore.
Mienenbüttel wurde seitens des Betreibers geschlossen. Die Affen wurden leider an den Lieferanten retourniert, um in anderen Laboren „aufgebraucht“ zu werden. Hunde und Katzen fanden liebevolle Familien. Viele der Tiere sind mir inzwischen bekannt. Ich durfte sie streicheln, oder zumindest Fotos und Videos ihres neuen Lebens sehen.

Auch die Tiere, die im Standort Neugraben für Versuchzwecke gehalten wurden, überlebten. Kurz nach unserer Großkundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt am 8. Februar 2020 wurden auch dort die Tierversuche eingestellt.

Wir hofften, dem Ziel ein deutliches Stück näher gekommen zu sein. Gerichtlich wurde inzwischen festgestellt, dass die Vorwürfe gegen die Mitarbeiter und Geschäftsleitung der LPT zwar berechtigt gewesen waren, allerdings die sofortige Unterbindung von Tierversuchen für Neugraben so etwas wie „unverhältnismässig“. Nach heutigem Stand der Rechtsprechung hätten die vielen Tiere, die aus Neugraben heraus geholt und gerettet wurden, also weiter für Tierversuche verwendet werden können. Man sieht es so: Ein neuer angestellter Geschäftsführer und ein paar Personal-Wechsel-Spielchen machen aus Neugraben ein total unverdächtiges und zuverlässiges Tierversuchslabor. Und tatsächlich darf in Neugraben weiter, also, wieder, an Tieren getestet werden. Durch dieselbe Firma, die an verschiedenen Standorten nachweisbar Studienergebnisse fälschte, die Firma, deren Mitarbeiter Tieren unverhältnismäßige und durch keine Gesetzeskonstruktion gedeckte Gewalt angetan hatte, dieselbe Firma, deren Mitarbeiter nicht davor zurückschrecken, passive, friedliche Tierschützer verbal und physisch Gewalt anzudrohen, darf wieder die ihnen anvertrauten Tiere mit Chemikalien und Gerätschaften malträtieren, wie wir sie in den Filmen der SOKO Tierschutz in den letzten 12 Monaten immer wieder gesehen haben.

Der 19. Oktober wäre auch ein ganz besonderer Tag für mich gewesen!
Mein Buch „XT41“ hätte zeitgleich mit der Frankfurter Buchmesse das Licht der Welt erblickt. Und alle, die mit der Hündin „XT41“ in den letzten Monaten mitgefiebert und mitgelitten hatten, hätten auf einer Veranstaltung in diesen Tagen das Buch signiert in Händen halten können.
Keiner hat das Buch in Händen. Es ist noch nicht einmal beim Verlag.
Es ist schlicht nicht gedruckt worden bisher. Dafür gibt es viele Gründe.
Zunächst ist die Corona-Pandemie ein großes Problem, Bücher auf den Markt zu bringen, und erfolgreich zu vermarkten.
Keine Buchvorstellungen, keine Lesungen, keine Signierstunden, kein Treffen zwischen Lesern und Autoren, kein Klinkenputzen bei Buchhandlungen, keine Vorträge auf Veranstaltungen. Es fand einfach nichts statt in den letzten Monaten und es ist für mich auch jetzt schwer zu erkennen, in wieweit dies in den nächsten Wochen und Monaten möglich sein wird.
Ich selbst gehöre mit meinem chronischen Asthma zur „Risikogruppe“ und meide Menschenansammlungen.
Das tut besonders weh, wenn man weiß, wie wichtig es mir war, und ist, Menschen mit meinen Worten zu bewegen.

Ich lebe und arbeite auf einer Ostseeinsel. Nicht nur mein Geschäft war am Anfang der Pandemie-Maßnahmen zwangsgeschlossen. Die ganze Insel war gesperrt für alle, die nicht ihren ersten Wohnsitz hier hatten. Selbst, als Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, wieder öffnen durften, war an Umsatz wie in den Jahren davor nicht zu denken. Und auf Ostseeinseln machen wir unseren Umsatz in 7 Monaten des Jahres, um dann zwölf Monate davon zu leben. Die ersten beiden Monate dieser sieben war der Umsatz exakt Null Euro.

Ich habe die verbliebenen Monate dafür genutzt, mit sehr viel Energie-Einsatz dennoch die Kassen soweit wieder aufzufüllen, dass ich über den kommenden Winter komme. Und ich kann heute sagen: Ich habe es auch geschafft. Der Preis war aber: Ich habe alleine, ohne Angestellte, 7 Tage jede Woche gearbeitet dafür.

Ich möchte, dass das Buch „XT41“ die Menschen bewegt. Ich möchte, daß es gut wird. Ich möchte, dass es ein Buch ist, und kein Heftchen mit ein paar Texten drinnen, die einmal im Internet geteilt wurden. Dafür ist noch einiges an kreativer Arbeit notwendig.
Die Voraussetzungen sind jetzt geschaffen. Die Saison ist mehr oder weniger vorbei. Ich bin, Gott sei dank, bisher gesund geblieben. Ich bin umgezogen und bewohne jetzt eine kleine Dachgeschosswohnung in einem ruhigen Dorf.
Mein Schreibtisch steht an einem großen Fenster, vor das ich ein Vogelhaus gehängt habe. Das Meer ist nicht weit weg.
Der nächste Lockdown, oder jedenfalls die Schließung meines Ladens wegen Fehlen von Kunden, die vom Betreten der Insel ausgeschlossen werden, steht vor der Türe.

Ich werde jetzt, im Herbst und Winter, die Zeit dafür nutzen, dass die Geschichte der Hündin „XT41“ den Rahmen bekommt, den ich ihr schulde.
XT41 ist mein Baby, mein Kind, mein zweites Buch. Sie ist aber stellvertretend da für alle leidenden Tiere in Laboren. Und sie ist unter meinen Händen, auf meiner Tastatur, in meinem Kopf, in meinem Herzen, und vor allem in den Herzen von Euch allen sehr real geworden.
Sie ist so real, dass es mir immer noch schwerfällt, Texte aus dem Manuskript zu lesen, ohne selbst davon ergriffen zu sein.

XT41 hat es verdient, ein richtig gutes, bewegendes Buch zu werden. Und „XT41“ wird von mir in den nächsten Wochen gepflegt werden. Ich werde in sie hineinhören. Ich werde die noch unveröffentlichten Kapitel in Ruhe und mit viel Sorgfalt und Herzblut überarbeiten, bis sie mir, und den Menschen, deren Urteil ich dazu erhoffe, richtig erscheinen.

Ich möchte Euch gerne mit meinen Worten, Gedanken, Texten bewegen. Deshalb habe ich drei kleine Bitten:

  1. Kommt am 21. November nach Hamburg zum Lichtermarsch. Dort könnt Ihr sehr wahrscheinlich zwar das XT41 Buch noch nicht kaufen, wenn auch vorbestellen.
    Ich werde auf Wunsch dort auf jeden Fall Auszüge aus bisher nicht veröffentlichten Kapiteln des Buches vorlesen. Bringt bitte Taschentücher mit!
  2. Macht bitte auf allen Euch zur Verfügung stehenden Kanälen Werbung für mein bereits dieses Jahr erschienene Buch „Mit-Gefühl“
    Dieses Buch liegt mir sehr am Herzen. Es hat durch das Ausbleiben von Vermarktungsmöglichkeiten noch nicht so viele Menschen erreicht, wie ich mir gewünscht hätte. Es handelt zwar nicht von Tierversuchen, aber es erzählt unverkrampft und missions-Versuchs-frei davon, wie die immer größere Nähe zu Tieren mich, einen durchschnittlichen Verbraucher und Fleischesser dazu brachte, meinen Konsum zu überdenken und meinen Weg zu einem Leben zu gehen, das ohne das Ausbeuten und Töten von Lebewesen auskommt.
  3. Wer es noch nicht hat: Kauft gerne selbst das Buch „Mit-Gefühl“
    Ihr bekommt es in jeder Buchhandlung. Falls nicht vorrätig, lasst es für Euch bestellen.
    Ihr bekommt es bei jedem Onlinehändler für Bücher.
    Ihr bekommt es sogar mit Signatur direkt bei mir.

Wenn die Pandemie-Maßnahmen es nicht verhindern, sehen wir alle uns am 21. November in Hamburg! Mit neuen Texten aus dem Buch „XT41“

Und das Buch über die Hündin, die ihre Angst vor dem „Schmerzen-Mach-Raum“ in die Welt geschrieben hat, wird erscheinen- nur eben nicht wie erhofft im Oktober 2020, sondern einige Wochen später.
Wer es jetzt schon bestellen will, schickt mir einfach eine Mail oder eine Privatnachricht.

Bitte bleibt alle gesund!
Bitte bleibt alle aktiv!
Bitte kämpft weiter!
Für die Tiere! Alle gemeinsam!

Euer Eckhard

#fbm2020 #fbm20 #buchmesse #frankfurterbuchmesse #buchmesse2020

Interview zu Nutztieren, Haustieren, und meinem Buch „Mit-Gefühl“ erschienen

Gestern wurde ich vom Redaktionsteam der “Leserkanone” interviewt. Es hat mich gefreut, dass mir die Gelegenheit gegeben wurde, mein Buch vorzustellen, und auch einige Dinge zu sagen, die mir Herzensangelegenheit sind. So z.B.:

“… wenn man sich einmal die Bilder aus einem beliebigen Schlachthof vor Augen hält, möchte ich so sterben? Möchten Sie so sterben? Möchten Sie gezeugt und aufgezogen werden, um am Ende so zu sterben? …”

“… Manchmal, wenn man einen solchen Schlachtvieh-Transport auf der Autobahn hat, mit einem glücklichen Schweinchen auf der Rückseite, und dann die ganzen niedlichen Rüssel sieht, die in den Fahrtwind gehalten werden, dann kann man, vielleicht auch mithilfe meines Buches, ein wenig ein Gefühl dafür entwickeln, dass da intelligente, feinfühlige Lebewesen dem Tod entgegen gefahren werden, damit wir eine Grillparty schmeißen können …”

Das vollständige Interview kann man direkt bei Leserkanone.de nachlesen.

Das Buch “Mit-Gefühl” kann man überall bekommen, wo es Bücher gibt, z.B. online beim Verlag BOD oder bei Amazon, aber natürlich auch in jeder Buchhandlung und direkt bei mir, gerne auch mit Widmung.

Kimo, sein Kumpel und die Erdnüsse

Aaron habe ich vor einigen Wochen leider tot gefunden und beerdigt. Der kleine Vogel von damals, den mir Aaron gezeigt hat, ist jetzt schon groß geworden. Jedenfalls glaube ich, dass es derselbe Vogel ist. Hat nämlich eine Besonderheit: Wenn er nicht fliegt, sondern sitzt, oder auf dem Strand herumläuft, hat er eine ziemlich kantige Flügelhaltung. Die erinnert mich ein wenig an den japanischen Kimono. Und dieses „Kantige“ meine ich, hätte ich bei dem im Verhältnis zu Aaron kleinen Vogel Anfang des Jahres auch festgestellt.

Wie auch immer. Ich habe diesen Vogel, den ich von den anderen dort unterscheiden kann, Kimo genannt.

Kimo kommt nicht so nahe zu mir wie Aaron früher. Noch nicht. Aber manchmal begrüßt er mich schon am Parkplatz und fliegt dann so, dass er meine Hunde und mich im Auge behält.

Wir haben ein kleines Ritual eingeführt. Ich habe für Kimo und seinen Kumpel, mit dem er meist zusammen an Strand herumstochert oder auf einem Ast sitzt, jeden Morgen je eine Erdnuss in der Tasche. Diese Erdnüsse lege ich dann auf zwei Pfosten, von denen die Rabenvögel sie sich dann holen. Manchmal knacken sie ihre Nüsse sofort und fressen den Inhalt. Manchmal schnappen sie sich die Nüsse und verschwinden damit hinter dem Deich.

Es gibt Tage, da sehe ich meine Freunde nicht persönlich. Entweder sie haben unglaublich wichtige Dinge zu erledigen, wie zum Beispiel Aas am Rand der Bundesstraße oder Krebsteile an einem anderen Strandabschnitt, oder aber ich komme deutlich früher oder später als sonst an „unseren“ Strand. Und natürlich bekommen sie auch an diesen Tagen ihre Nüsse. Ich lege sie dann auf die Pfosten. Am nächsten Tag finde ich unten die leeren Schalen, oder nichts, oder, bei Sturm auch mal komplette Erdnüsse, wenn der Wind sie einfach heruntergeweht hat.

Seitdem „binde“ ich sie den beiden ab einer gewissen Windstärke jeweils mit einem Grashalm an den Pfosten fest. Sie sind so geschickt, dass sie die Nüsse befreien, und damit davon fliegen. Heute Morgen habe ich das beobachten, aber leider nicht fotografieren können.

Auch das ist ein wenig das „Mit-Gefühl“, das ich lebe, und im Buch beschreibe …

Titel: Mit-Gefühl
Autor: Kretschmer, Eckhard A.
ISBN print: 9783751917780
ISBN ebook: 9783751928236
BoD-Nr. 1470421
Seiten: 368
Preis: 12,90 € inkl. 7% USt.

Bei jedem Buchhändler

Damit macht Ihr mir die grösste Freude. Denn auch die Buchhändler leiden unter der Corona-Epedemie. Sie mussten in den letzten Wochen verzweifelt mit ansehen, wie ihre Marktanteile sich in Richtung „Online-Versand“ bewegten. Ein Grund, warum ich mein Buch nicht direkt bei dem Print-On-Demand-Service bei Amazon herausbringe ist, dass ich die lokalen Buchhändler damit unterstützen möchte, dass mein Buch eben in jeder Buchhandlung erhältlich sein soll. Es muss bestellt werden. Keiner kann erwarten, dass jedes Buchgeschäft mein Buch gleich am Montag morgen „im Schaufenster“ oder im Regal hat. Es kann sogar sein, dass es ein paar Tage dauert, bis die Datenbanken, in denen Buchhändler suchen, aktualisiert sind, also nicht verzweifeln.
Auf Fehmarn, in Heiligenhafen und Oldenburg gibts das Buch in den Buchhandlungen:

Bei Buchhandel.de und Genialokal.de kann man sich online informieren und dann in der Buchhandlung seiner Wahl das Buch kaufen

Bei BOD im Onlineshop

Dort wird mein Buch gedruckt. Im Vergleich zu einer Bestellung bei anderen Online-Diensten bleiben ein paar Cent mehr für mich übrig, wenn ihr direkt bei BOD bestellt:

Direkt bei mir 😉

Natürlich kann man das Buch auch direkt von mir bekommen. Auf Wunsch sogar mit Signatur. Entweder schreibt Ihr mir dafür eine Mail an ek@eakretschmer.net oder kontaktiert mich über Facebook, oder ihr kommt einfach in meinem Geschäft hier auf Fehmarn vorbei:
Babykutter Fehmarn, Sahrensdorfer Strasse 2, Burg auf Fehmarn

Online fair bestellen:

buch7 Logo
ecolibriEcobookstore, der grüne Online-Buchhandel
Fairbuch.deAmazon
(Wäre nicht meine erste Wahl, aber
wenn Ihr über Amazon bestellen wollt,
dann bitte gerne über diesen Link, denn
dann habe ich auch etwas von Eurem Kauf)

Ein Buch für einen besonderen Freund

Heute habe ich mich ganz besonders gefreut, wieder etwas von meinem Freund Rainer zu hören. Rainer ist der junge Mann links im Bild.

Genau vor einem Jahr haben wir uns das erste Mal persönlich gesehen. Telefoniert hatten wir schon vorher, und, bei manchen Menschen, da stimmt einfach die Chemie. So wie bei Rainer und mir. Eigentlich wollte er in Kapitänsuniform auftreten, und hatte für mich das Fischerhemd mitgebracht aus seiner Heimatstadt an der Nordsee. Wenige Minuten vor dem Auftritt stellten wir fest, dass er in der Uniform nichts aussah, sage ich jetzt mal nett formuliert, und ich in dem Fischerhemd noch viel weniger. Wir haben also quasi während das Brautpaar von der Leuchtturmhochzeit schon unterwegs war in das Strandcafe noch schnell “die Kostüme getauscht”.

Die Hochzeitsgesellschaft wird, da bin ich mir sicher, Rainers und meinen Auftritt nicht so schnell vergessen.

Seitdem habe ich Rainer nicht mehr persönlich gesehen. Ich komme von der Insel kaum weg, er von der Nordsee. Aktuell fordert sein Leben und seine Familie seine ganze Kraft und Aufmerksamkeit. Corona kam noch dazu.

Heute haben wir lange telefoniert, und er hat sich entschieden, dass die Uniform bei mir als “Dauerleihgabe” bleiben darf. Ich werde sie in Ehren halten.

Sehr interessiert hat ihn mein Buch “Mit-Gefühl”. Er kennt mich durch unsere Gespräche gut. Und er hat seit März am Telefon mitverfolgen können, wie aus der Idee ein Gegenstand wurde, den man in die Hand nehmen, in dem man Blättern, versinken, weinen, manchmal auch lachen, sich wiederfinden, oder ein Wenig von mir finden kann.

Und so macht sich heute ein Buch “Mit-Gefühl” mit sehr viel Gefühl und den besten Wünschen auf den Weg von der Ostsee an die Nordsee!

Bleib stark Rainer! Ein Anderer hätte längst aufgegeben!

Ich freue mich, dass wir uns vor einem Jahr über den Weg gelaufen sind!

Heute ist ein besonderer Tag

Liebe Freunde,

Ich möchte heute einmal Danke sagen.

heute ist ein ganz besonderer Tag. Noch vor drei Monaten, am Anfang der Woche, die den grossen Lockdown einleiten sollte, war davon nichts am Horizont zu sehen, zu spüren, zu lesen gewesen. Und seit dem 18. Mai, also genau seit einem Monat, gibt es plötzlich ein Buch von mir. Ein Buch, ein wenig so wie ich selbst vielleicht bin: Kantig, eigentümlich, nicht perfekt, aber gefühlvoll, ehrlich, authentisch.

Viele Menschen haben mir ein großes Geschenk gemacht: Sie haben mir vertraut, und das Buch gekauft. Viele davon direkt sogar von mir, mit Widmung. Teilweise habe ich eine eine Bücherkiste abends mit zur Insel-Post-Agentur geschleppt, und auch heute abend bringe ich wieder zwei Bücher auf den Weg zu ihren zukünftigen Besitzern.

Vielen lieben Dank an eine dreistellige Zahl von Menschen, die bisher schon mein Buch in Händen halten, gelesen haben, teilweise mehrfach nachbestellt haben, um es zu verschenken!

Eine Party oder Lesung findet zu Corona-Zeiten leider nicht statt. Aber vielleicht wollen wir diesen ersten “Geburtstag doch ein wenig feiern? Ich habe da eine Idee 🙂

Wollen wir nicht eine kleine Rezensionsparty feiern? Alle, die das Buch schon gelesen haben, können anderen, die es noch nicht kennen, vor allem anderen, die mich nicht kennen, durch ihre persönlichen Worte Mut machen, sich “Mit-Gefühl” zu besorgen.

Das geht total einfach. Klickt einfach direkt hier auf die Links, und schreibt, was Ihr einem guten Freund über mein Buch erzählen würdet. Oder findet Ihr sogar noch weitere Möglichkeiten zum Bewerten/Rezensieren? Vielleicht wollt Ihr das Buch ja auf Eurer Facebookseite oder in Eurem Blog sogar besprechen, vorstelle, rezensieren?

Google, Goodreads, Lovelybooks, Amazon, BOD, Lehmanns, Weltbild, Buch7

Ihr könnt mir auch gerne einfach “erlauben”, Euer persönliches Feedback per Facebook und Messenger weiterzuverwenden, zu veröffentlichen und damit zukünftigen Lesern zu vermitteln, was andere vor ihnen nach dem Lesen empfunden haben.

Warum bedeuten mir Eure Rezensionen so viel?

  1. Weil Leute, die nie von mir gehört haben, das Buch nie kaufen würden
  2. Weil im Gegensatz zu einem Konzert, bei dem es am Ende Pfiffe oder Applaus gibt, die Rezensionen das Feedback des Publikums an den Auftretenden ist, und dadurch, dass es in diesem Jahr wohl keine Lesungen o.Ä. mehr geben wird, wohl auch das “Einzige”
  3. Weil ich mich freue, wenn Euch das Ergebnis von vielen Tagen und Nächten an der Tastatur gefallen hat, und Ihr mir helft, andere zu ermutigen, das Buch ebenfalls zu kaufen
  4. Weil ich damit ermutigt werde, auch in Zukunft Bücher für Euch zu schreiben
  5. Weil ich an Eurem Feedback lernen kann, Fehler vermeiden, besser werden, darauf eingehen, was Leser von mir erwarten, und was ich davon umsetzen kann
  6. Weil das Schreiben, wenn es zu einem kleinen regelmässigen Zusatzeinkommen führt, mir die Möglichkeit gibt, das zu tun, was ich nach den Umsatzeinbrüchen durch Corona sonst nicht könnte, nämlich Veranstaltungen im Tierschutz/Tierrechts-Bereich auch in Zukunft zu unterstützen, daran teilzunehmen, zu organisieren, zu texten, zu reden, und auch meinen Blog www.mapofhope.info weiter zu betreiben. Und das sind meine Herzensprojekte

Also: Wenn Ihr das Gefühl habt, aus diesen Gründen möchtet Ihr gerne mithelfen, dass das Buch “Mit-Gefühl” und damit auch die folgenden noch mehr Leser erreichen, und damit ich die Möglichkeit bekomme, mehr Tierschutz zu machen, dann haut die die Tasten!

Wichtig: Rezensionen kaufe ich nicht. Es gibt keine Freiexemplare, es gibt keine Geschenke, und es gibt eine Vorgaben und sonstige Beeinflussung meinerseits. Ich habe ein ziemlich ehrliches Buch geschrieben. Und ich wünsche mir ehrliches Feedback. Und wenn es jemanden gibt, der nur einen Stern geben möchte, dann ist auch das für mich wertvolles Feedback.

Ich persönlich traue keinem Produkt und keiner Dienstleistung, die ausschliesslich mit 5 Sternen bewertet wurde. Ihr auch nicht, oder?

Lasst uns also anlässlich des 1-Monatigen Geburtstages meines Buches eine kleine Rezensionsparty feiern.

Liebe Grüsse von der Insel Fehmarn

Euer Eckhard A. Kreschmer

Ich bin XT41

Dies ist ein fiktiver Brief einer Hündin, die im Tierversuchslabor LPT, Mienenbüttel bei Hamburg, gefangen gehalten wurde. Alle bis Anfang 2020 veröffentlichten Briefe findet Ihr hier. Die Geschichte von XT41, und vielleicht auch XT42 geht weiter.

Das Buch:”Ich bin XT41″ wird am 19. Oktober 2020 herauskommen. Genau ein Jahr nach der ersten Großdemonstration, die den Stein, oder einen der vielen Steine ins Rollen gebracht hat, mit dem dann zumindest zwei der drei Standorte des Tierqual-Skandal-Labors LPT geschlossen werden konnten.

Achtung: XT41-Vorpremiere / Anstelle einer Lesung

Eigentlich hätte ich mich gefreut, anlässlich dieses Jahrestages und der Bucherscheinung am 19. Oktober 2020 irgendwo in der Nähe von Neugraben oder Mienenbüttel aus “Ich bin XT41” eine Lesung von und für Tierschützer halten zu können. Corona scheint das zu verhindern. Daher habe ich mir überlegt, dass alle Mahnwächter, Unterstützer und Kämpfer für die Tiere, die von der LPT gequält wurden und immer noch in Wankendorf gequält werden, alle Menschen, die gegen Tierausbeutung aktiv sind, die Möglichkeit bekommen sollen, das Buch bereits vor dem offiziellen Erscheinungstermin in Händen halten dürfen, wenn sie das wollen.

Wer also auf die “Vorableser”-Liste gesetzt werden möchte, darf sich gerne per Mail oder Facebook-Messenger vormerken lassen.

Euer Eckhard

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So heiße ich, glaube ich. Denn so nennen mich die immer, die mich abholen. Ich bin hier schon ziemlich lange. Also, soweit ich das sagen kann, schon immer. Nur als Welpe, da war ich woanders. Und dann haben sie mich genommen, in eine Kiste gesteckt, und ich habe Mama nie mehr gesehen.
Seitdem ist mein Leben immer dasselbe gewesen. Wir sind hier in Käfigen. Wir können uns ein bisschen drehen. Und die Pfoten vor und zurückbewegen. Aber so springen oder rennen, wie ich ganz kurz als Welpe einmal durfte, das geht nicht mehr.
XT42 liegt neben mir. Der geht es nicht gut. Sie war heute mit denen in dem Schmerzen-Mach-Raum und als sie wieder kam, konnte sie kaum das Mäulchen auf und zu machen. Die haben ihr irgendwas in den Hals geschoben, und als sie das nicht wollte, haben sie das ganz brutal gemacht.
Ich kenne es nicht anders. Die kommen, die nehmen uns in den Schmerzen-Mach-Raum, dann tut es weh. Ganz verschieden, was sie da machen, und dann bringen sie uns wieder zurück. Sie bellen übrigens auch nicht. Und wenn, dann nicht mit uns, sonder über uns. Nur deshalb wissen XT42 und ich, wie wir heißen. Denn sie reden immer über uns, wenn sie uns wehtun, und schreiben das genau auf.
Einer war anders. Der hat uns liebevoll angeschaut, wenn die anderen nicht zugesehen haben. Der hat uns manchmal heimlich gestreichelt. Da habe ich gemerkt, dass ich es ziemlich gern habe, wenn jemand mein Ohr massiert. Der war oft sehr traurig. Der hat das versteckt. Die anderen haben das nicht gemerkt. Aber wir Tiere haben gewusst, das ist der, der uns nicht wehtun möchte. Aber es hat trotzdem immer wehgetan, in diesem Schmerz-Mach-Raum.
Abends ist es immer hier sehr ruhig. Wenn es draußen dunkel wird. Dann passiert nichts mehr. Sie sind dann weg. Andere sind dann da. Und wenn XT42 und ich in unseren Außenzwingern sind, dann können wir Dinge riechen, andere Tiere, spüren Wind, und sehen Bäume. Ich bin kein Rüde. Aber dennoch: Ich würde so gerne einmal an einen Baum gehen. Irgend etwas in mir sagt, dass es schön sein muss, am Fuß von einem Baum mit den Pfoten den Boden zu schubsen. Ob ich das jemals erleben werde?
XT42 hat einmal gesagt, sie glaubt, dass die Hunde mit den kleinen XT Nummern dort draußen sind, und Boden schubsen dürfen. Und dass wir nicht immer hier in dem Haus mit dem Schmerz-Mach-Raum sein werden, sondern irgendwann draußen, da, hinter diesen Bäumen, da wo man rennen kann, ohne anzustoßen, und wo sie nicht hinkommen, um uns in den Schmerz-Mach-Raum zu holen.
Aber dann hat einer der Hunde gegenüber gesagt, dass er genau weiß, dass keiner von uns jemals Boden schubsen wird, oder an einen Baum gehen…
Jetzt ist einer von denen vorbeigekommen. Draußen. Die sehen anders aus. Und die fassen uns nicht an. Die haben alle dasselbe an und schauen meistens Richtung Zaun, und dahinter. Der eben hat tatsächlich ganz kurz nach mir geschaut, und dann hat er gemurmelt „Man muss Beruf und Privat trennen. Ich mach hier nur meinen Job“.
Was ist das? „Nur meinen Job machen?“ Machen XT42 und ich auch hier unseren Job? Und was ist das „Privat“? Ich hätte so gerne auch ein „Privat“ um es von dem hier trennen zu können…

foto: wunderstock/mustang joe

Presse-Echo

Worum geht es denn eigentlich in dem Buch? Ich sehe, darauf bist Du abgebildet, mit einem Deiner Hunde, und ihr schaut zur Fehmarnsundbrücke.

Es geht um Mitgefühl. Es geht darum, Menschen zu berühren, mit Dingen, über die man sonst so nicht spricht. Wahrscheinlich als Mann noch weniger. Die Texte, die die Menschen am meisten berührt haben, waren Worte der Empathie. So zum Beispiel, als ich eine Flaschenpost gefunden hatte, und auf Wunsch der Versenderin wieder ins Meer warf. Ich wollte unbedingt, dass sie weiss, dass ihre Nachricht angekommen ist, und wo ihre Flasche jetzt weiterreist. Also habe ich meine Gedanken und Gefühle dazu aufgeschrieben.
Oder zum Beispiel, Ostersonntag letztes Jahr. Da habe ich das erste Mal im Leben einen Ostergottesdienst auf dem Dorf erleben dürfen, der in dunkler Nacht anfängt. Die Gemeinde ist nach draußen zu einem Feuerkorb gegangen. Es wurde gelesen und gesungen. Und es war so berührend, wie die Natur erwachte, die Sonne aufging, und vor allem, wie wunderschön die Vögel gesungen haben. Als ich dann zu meinem zweiten Gottesdienst gefahren bin, war schon einer dieser wunderbaren Sänger Opfer eines schnellfahrenden Autos gewesen. Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, habe ich letztes Jahr aufgeschrieben, und vertraue sie in diesem Buch auch meinen Lesern an.

Das ganze Interview kann hier nachgelesen werden:

Eckhard A. Kretschmer beim Interview mit der OSTHOLSTEIN PRESSE. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Worte eines Rabenvogels

Aus dem Buch “Mit-Gefühl”

Danke, dass Du mich da nicht hast liegen lassen

Ich habe die Schläge der Turmuhr noch gehört. 4 mal, dann 12 mal. Der spitze Turm der Nikolai-Kirche auf der Insel Fehmarn ist für uns Rabenvögel gut zu sehen. Wir kennen uns gut aus. Wir sind ziemlich ortstreu. Aber manchmal ist es gut, gerade bei Nebel, wenn es Kirchtürme gibt, oder Silos, oder andere hohe eindeutig erkennbare Sachen, die uns zeigen, wo wir sind.

Meine Freunde und ich wohnen in den hohen Bäumen des Stadtparkes. Also. Sie wohnen dort immer noch. Ich wohne seit heute Mittag woanders.

Es ist ziemlich dämlich gelaufen. Denn eigentlich sind wir Rabenvögel ziemlich schlau. Und wir fressen so ziemlich alles, was man so fressen kann. Also, wenn die anderen Vögel auf Insekten angewiesen sind, und hungrig bleiben, dann fressen wir eben den Möwen mal die Brötchenkrümel weg, oder Eier anderer Vögel, oder halt auch Tiere, die so dämlich waren, sich auf einer Straße überfahren zu lassen…

Den vollständigen Text gibt es hier im Buch.

Herr Raudi von Heidenfeldt

Wer kennt noch Herrn von Heidenfeldt?

Am 26. Oktober 2013 kam er, mehr oder weniger zufällig, und warscheinlich, weil ich im falschen Moment zu leise „Nein“ gesagt hatte, in mein Leben. Blind und Taub hat er viele Monate an meiner Seite verbracht. Alle gaben ihm nur wenige Wochen nach dem Abschied von seinem geliebten Herrchen in Munster. Wir haben an jedem 26. seinen Geburtstag gefeiert. Mein Wohnmobil habe ich verkauft für ihn. Schrebergärtner wurde ich für ihn.

Auch er hat seinen Platz in meinem Leben und meinem Buch gefunden. Unter anderem wird erzählt, wie „der Adlige“ zu seinem Namen kam…

#mitgefühl #eakretschmer.net #isbn9783751917780

Neuaufbau

Am 15. März 2020, zwei Tage, nachdem Frau Merkel ihre erste grosse Corona-Ansprache gehalten hatte, war nichts mehr, wie es war.

Eigentlich sollte die Saison hier auf Fehmarn losgehen. Und der Inselautor Eckhard A. Kretschmer sollte wieder zum Vollzeit/Vollblut-Verkäufer, Inselorganisten und PR-Mitarbeiter werden.

Aber genau, als der Winterschlaf vorbei war, kam Corona. Die Folge war, dass ich, heute auf den Tag vor acht Wochen, plötzlich zu „Home Office“ verdammt war. Oder, dass ich die Chance bekam, acht Wochen lang konzentriert das Buch fertig zu stellen, das sonst erst deutlich später herausgekommen wäre.

Dieser Stein ist mir bei meinem letzten Spaziergang, bevor die Insel abgeriegelt wurde, aufgefallen. Er hat mich durch die spannende Zeit der Buchentstehung begleitet. Er war da, als ich alles löschen wollte, und es doch nicht tat. Er war da, als aus dem Schreiben ein Überarbeiten wurde, und noch ein Überarbeiten. Und er ist auch jetzt da.

Etwas Beständiges, etwas Schönes, etwas, was auch diese merkwürdigen Zeiten nicht kaputt bekommen. Damit ist er ein stabiler Stein im Fundament. Er ist Teil des neuen Gebäudes, das in Zeiten von Corona entsteht, eines Gebäudes, dessen Grundrisse und Möglichkeiten aus den Erfahrungen, Emotionen und Chancen entstehen, die diese Pandemie bietet.

Jetzt, da viele gezwungen werden, „nicht zu arbeiten“, oder „anders zu arbeiten“, oder ihre Lebensentwürfe neu zu überdenken, wünsche ich mir, dass viele solche „Steine“ gefunden, und viele neue Bauwerke entstehen werden, mit viel Mut, der sonst nicht vorhanden – weil nicht benötigt – gewesen wäre.

Buch: “Mit-Gefühl” ist erschienen

Immer mehr Nähe zu Tieren

Dieses Buch ist ab dem 18.05.2020 im Buchhandel erhältlich:

ISBN: 9783751917780

Online bestellen:

Direkt bei meinem Verlag

Bei Amazon Bei Thalia

Als Ebook

Eckhard A. Kretschmer wuchs in einer deutschen Großstadt auf. Tiere spielten in seinen ersten Lebensjahren keine große Rolle. Wie sie sein Leben eroberten, bereicherten, ihn veränderten, und wie sie ihm immer näher kamen, wie es dazu kam, dass er sich jedes Jahr mehr für sie einsetzte, und immer mehr emotionale Nähe, Kommunikation, und, vor allem, Empathie dabei entstand, beschreibt er in diesem Buch – mit Gefühl. Seine Texte wurden tausendfach im Internet gelesen und geteilt.

Dazu aufgefordert, ermutigt und inspiriert vom Zuspruch seiner Follower überquert Kretschmer mit diesem Buch die Grenze von der digitalen Welt in die Gedruckte. Das ist der erste Band seiner „Tierischen Gedanken“. Begleiten Sie ihn dabei, und erleben Sie seine Ausflüge in einer emotionalen, oft auch humorvollen Intensität mit, als wären sie dabei!