Akkordeon

Akkordeon ist viel mehr als Shanties und Polka. In meiner Schulzeit, Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, habe ich dieses Instrument und seine unausschöpfbar vielen Möglichkeiten für mich entdeckt.

Ich hatte das große Glück, bei Karlheinz Krupp (29.8.1932 – † 11.4.2020) lernen zu dürfen, der in Trossingen, der Heimat des Akkordeons, bei Prof. Hugo Herrmann, Prof. Fritz Jöde, Hermann Schittenhelm und Hans Rauch studiert und Examen abgelegt hatte.

Mein weiteres Glück war, in einem Jüdisch-Christlichen Altenwohnheim, der Henry-und-Emma-Budge-Stiftung in Frankfurt am Main meinen Zivildienst leisten zu können. Dort wurde ich seitens des damaligen Geschäftsführers, Thomas Cohn, wunderbar in meiner musikalischen Entwicklung gefördert. Noten und Musiker aus Israel wurden mir zugänglich gemacht. Auftrittsmöglichkeiten innerhalb der Jüdischen Gemeinde Frankfurts, u.A. im Gemeindezentrum und der B’NAI B’RITH Frankfurt Schönstädt Loge im Westend organisiert und die Gelegenheit, alle jüdischen Feiertage sowohl innerhalb der Seniorengemeinschaft als auch der Jüdischen Gemeinde Frankfurts mitfeiern zu dürfen.

Ab 1992 waren mein Lehrer Gennadij Aleksandrovich Vlasov (Abschluss in Ryazan, Ensemble Chernozemochka in Voronezh, Konzertmeister, Preisträger internationaler Wettbewerbe) und Igor Viktorovitsch Kolmakow (Konzertkünstler, Orchesterkünstler, Dozent, Begleiter, der Tanzgruppe Chernozemochka, Preisträger internationaler Wettbewerbe). Beheimatet in Woronesch (Russland) traten sie regelmäßig mit Ensembles in Deutschland auf. Fast bei jeder Tournee hatte ich die Freude, sie bei mir beherbergen, mit ihnen musizieren und von ihnen lernen zu dürfen.

Töne & Texte